Tödlicher Unfall in Schramberg: Mutter und Sohn nach Lastwagen-Unfall beigesetzt

Blumen, Kerzen und Kuscheltiere liegen an der Unglücksstelle in Schramberg. Die Beerdigung von Mutter und Sohn fand in Rottweil statt. (Archivfoto)
Joshua Rzepka/dpa- Beisetzung in Rottweil: Mutter (29) und ihr dreijähriger Sohn wurden verabschiedet.
- Am Abend war in Schramberg eine Trauerfeier geplant – bis zu 700 Menschen erwartet.
- Der Unfall geschah am Mittwoch: Ein Lastwagen erfasste beide, sie starben am Ort.
- Fahrer verlor laut Polizei und eigener Aussage das Bewusstsein; medizinischer Notfall vermutet.
- Eine Spendenaktion auf Gofundme.com erzielte bisher über 100.000 Euro für die Familie.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zwei Tage nach dem tödlichen Lastwagen-Unfall in Schramberg sind die getötete Mutter und ihr Sohn beigesetzt worden. Nach der Beerdigung in Rottweil sollte am Abend die Trauerfeier in Schramberg stattfinden. Bis zu 700 Menschen wurden erwartet, wie die Angehörigen mitteilten.
Am Mittwochmorgen hatte ein Lastwagen in Schramberg (Landkreis Rottweil) die 29-jährige Mutter und ihren drei Jahre alten Sohn erfasst. Beide starben noch an der Unfallstelle. Der Lastwagenfahrer hatte nach Polizeiangaben und eigener Aussage das Bewusstsein am Steuer verloren. Daraufhin war der Transporter gegen mehrere geparkte Autos und über den Gehweg hinweg gegen eine Hauswand geprallt.
Menschen spenden mehr als 100.000 Euro für Familie
Auch ein 42-Jähriger wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Die Zwillingsschwester des Jungen überlebte laut Polizei im Kinderwagen. Der 53-jährige Lastwagenfahrer hatte nach ersten Erkenntnissen mutmaßlich infolge eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er und ein weiterer Mann wurden leicht verletzt.
Der Unfall löste große Bestürzung in der Schwarzwald-Gemeinde aus. Die Stadt organisiert Unterstützung für Angehörige und das Umfeld der Familie, zugleich organisierte eine Freundin der Getöteten auf der Plattform Gofundme.com eine Spendenaktion. Dort kamen bisher mehr als 100.000 Euro zusammen.
