Tierparks für das kleine Geld: Wo man sich in BW Luchse, Lamas und Co. anschauen kann

Ob Luchs, Przewalski-Pferde, Rentiere oder anderes: Im Wildpark Pforzheim kann man viele Tierarten bestaunen.
Wildpark Pforzheim- Übersicht: Günstige bis kostenlose Tier- und Wildparks in Baden-Württemberg für Familien.
- Heidenheim: Wildpark Eichert und Wildpark Duttenstein sind gratis und rund um die Uhr zugänglich.
- Bodenseekreis bis Rhein-Neckar: Sonnenhalde Neukirch und Tierpark Walldorf ohne Eintritt, mit Spielplätzen.
- Freiburg und Pforzheim: Mundenhof frei mit Parkgebühr, Wildpark Pforzheim über Parkticket zugänglich.
- Region Stuttgart und Ulm: Nymphaea, Tiergarten Ulm, Reptilienzoo Neu-Ulm und Straußen-Eiland mit niedrigen Preisen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Für den Besuch eines großen Zoos zahlt eine Familie inzwischen fast 100 Euro. Doch wer sich für regionales Wild oder seltenere Tiere interessiert, kommt inzwischen auch günstiger auf seine Kosten: Überall in Baden-Württemberg gibt es kleine Tier- und Wildparks, die teils kostenlos, teils für nur wenige Euro zugänglich sind.
Familien können dort heimische Arten, Bauernhoftiere oder sogar Wildtiere aus nächster Nähe erleben – oft rund um die Uhr. Welche Parks besonders günstig sind und wo sich der Besuch für Groß und Klein lohnt, zeigt die folgende Übersicht:
1. Zwei Parks – ein Landkreis
Die Faszination für kostenfreie Tierbegegnungen ist in Baden-Württemberg keineswegs auf einzelne Gemeinden beschränkt. Gleich zwei Wildparks im Landkreis Heidenheim zeigen, wie nah man heimischen Arten rund um die Uhr kommen kann, ohne Eintritt zu zahlen. Der Wildpark Eichert in Heidenheim bietet auf 30 Hektar Lebensraum für rund 100 Tiere – von Wildschweinen über Rot- und Damhirsche bis hin zu Steinböcken. Zudem gibt es ein Biotop mit Enten, Gänsen, Hühnern und Fasanen. Wer möchte, kann außerdem an Automaten Futter ziehen und sich auf dem Spielplatz austoben.

Im Heidenheimer Wildpark Eichert kann man mit viel Glück sogar Frischlinge entdecken.
Daniela DurnerNur rund 35 Kilometer weiter kann man den Wildpark Duttenstein ebenfalls rund um die Uhr und kostenlos besuchen. Auf 500 Hektar erstreckt sich ein abwechslungsreiches Areal aus Wald, Wiesen und Bachtälern, in dem Damwild, Mufflons und zahlreiche Vogelarten leben. Mittendrin erhebt sich das Schloss Duttenstein, das dem Park eine besondere Kulisse verleiht.
2. Von Wildschwein bis Lama
Der Wildpark Sonnenhalde in Neukirch im Bodenseekreis erstreckt sich über 15 Hektar und hat 2,5 Kilometer lange Naturwege. Besucher können unterwegs Wildschweinen, Mufflons, Lamas, Kamerunschafen, Damm- und Rotwild begegnen. Ergänzt wird das Gelände durch eine Senke, in der neben einem Spielplatz Kleintiere wie Truthühner, Perlhühner, Pfaue, Hasen und Ziegen zu bestaunen sind.
Der Eintritt ist kostenfrei, geöffnet ist je nach Saison bis 17 oder 18 Uhr. Besucher können ab zehn Uhr in den Park. An mehreren Stationen gibt es die Möglichkeit, Futter für die Tiere zu erwerben.
3. Streichelwiesen und Barfußpfad
Mit rund 120 Tieren und seiner ruhigen Lage mitten im Wald zählt der Tierpark Walldorf zu einem beliebten Ausflugsziel in der Metropolregion Rhein-Neckar. Das Herzstück der Anlage ist der Streichelzoo, in dem Besucher Ziegen und Schafen ganz nah kommen können. Darüber hinaus leben im Park zahlreiche weitere Arten wie Kängurus, Hirschziegenantilopen, Schildkröten und verschiedene seltene Vogelarten. Der Eintritt ist kostenfrei, sowohl der Park als auch ein Restaurant sind komplett barrierefrei gestaltet.
Ein großer Spielplatz bietet zusätzlichen Raum zum Austoben. Geöffnet ist der Park täglich von 8 bis 20 Uhr, in den Wintermonaten bis zum Einbruch der Dunkelheit. Wer ein bestimmtes Tier besonders ins Herz geschlossen hat, kann den Park durch die Übernahme einer Tierpatenschaft unterstützen.
4. Patenschaft für ein Lieblingstier
Der kleine Tierpark in Göppingen bietet mit 5,50 Euro für Erwachsene und drei Euro für Kinder ein ausgesprochen günstiges Ausflugsziel. Täglich können Besuchende von 10 bis 19 Uhr eine Vielfalt an Tierarten entdecken – darunter Flamingos, Königspythons, Nasenbären und Leopardkatzen.

Wer Frettchen, Bennettkängurus, Meerschweinchen, Flamingos und vieles mehr sehen möchte, sollte den kleinen Tierpark in Göppingen besuchen.
Der kleine Tierpark GöppingenZudem gibt es die Möglichkeit, eine Tierpatenschaft zu übernehmen. Diese kann man entweder für das eigene Lieblingstier abschließen oder als Geschenk an eine andere Person vergeben. Der Vorteil: Das Patentier kann anschließend jederzeit kostenlos besucht werden. Gleichzeitig unterstützt man damit die Versorgung und Haltung der Tiere.
5. Eine Reise durch die Kontinente
Der Mundenhof in Freiburg ist einer der größten frei zugänglichen Tierparks in Baden-Württemberg. Rund um die Uhr geöffnet, verlangt er keinen Eintritt; lediglich eine Parkgebühr zwischen fünf und zehn Euro fällt an. Auf 38 Hektar leben Haus- und Nutztierrassen aus aller Welt, ergänzt durch Affen, Erdmännchen und ein Aquarium mit Süß- und Salzwasserbecken.
Die Anlage gliedert sich in unterschiedliche Themenbereiche wie Afrika, Asien, Europa oder Südamerika. Dadurch entsteht ein abwechslungsreicher Rundgang mit vielen Lern- und Spielplätzen. Der Mundenhof verbindet Tierbeobachtung, Umweltbildung und Erholung auf besonders familienfreundliche Weise.
6. Vielfalt auf großem Gelände
Ein Besuch im Wildpark Pforzheim ist täglich möglich, und das bereits ab 7 Uhr morgens bis 20 Uhr abends. Der Eintritt erfolgt über die Parkgebühr: Wer mit dem Auto anreist, zahlt unter der Woche drei, am Wochenende und an Feiertagen fünf Euro für je drei Stunden. Für längere Aufenthalte steht zudem ein Wohnmobilstellplatz mitten im Wildpark zur Verfügung. Viele Tierarten dürfen vor Ort mit speziellem Wildparkfutter gefüttert werden, das für zwei Euro pro Becher erhältlich ist.
Auf dem weitläufigen Gelände begegnen Besucher einer großen Bandbreite an heimischen und seltenen Arten: Damwild, Wildschweine, Rentiere und Luchse sind ebenso vertreten wie Elche, Przewalski-Pferde und Zwergziegen.
7. Alternative zur Wilhelma in Stuttgart
Der Tierpark Nymphaea in der Region Stuttgart ist eine preisgünstige Alternative zur Wilhelma. Jugendliche zahlen je nach Saison 2 bis 2,50 Euro, Erwachsene 4 bis 5 Euro. Rund 600 Tiere leben auf dem Gelände am Neckar in Esslingen, darunter Reptilien, Amphibien, Ponys, Waschbären, sowie einheimische Tierarten.

Sumpfbiber, auch Nutria genannt , sind unter anderem im Tierpark auf der Neckarinsel zu finden.
Tierpark NymphaeaDurch die gute Anbindung mit S-Bahn, Bus und Auto ist die Anreise unkompliziert. Wer sich besonders für Tiere interessiert, hat die Möglichkeit, sich ehrenamtlich zu beteiligen. Denn aktuell sucht der Tierpark Unterstützung, beispielsweise für die Pflege von Vögeln oder die Arbeit in der Aquaristik.
8. Kleiner, aber feiner Zoo
Der Tiergarten Ulm bietet mit 6,50 Euro Eintritt für Erwachsene und 3,50 Euro für Kinder ein familienfreundliches Preisniveau. Von April bis September öffnen die Anlagen von 10 bis 19 Uhr, im Winter bis 17 Uhr. Auf die Besucher warten vielfältige Tierarten wie Lamas, Kängurus, Gibbons oder sogar Krokodile – ideal für alle, die Abwechslung schätzen, aber nicht den Großstadttrubel eines Großzoos suchen.
Auch in Ulm gibt es die Möglichkeit, eine Patenschaft für eines der Tiere zu übernehmen. Der Tiergarten an der Donau versteht sich bewusst als überschaubarer, naturnaher Zoo – klein, aber fein. Das unterstützen die kurzen Wege und die Nähe zu den Tieren.
9. Reptilien hautnah – Schildkröten- und Reptilienzoo Neu-Ulm
Nicht weit davon entfernt bietet der Schildkröten- und Reptilienzoo im bayrischen Neu-Ulm für 6 Euro Eintritt (Kinder 3 Euro) Einblicke in eine Vielzahl exotischer Arten. Etwa 80 Schildkrötenarten leben dort, ergänzt durch zahlreiche Echsen und Schlangen. Der Zoo ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet und richtet sich sowohl an Familien als auch an Schulklassen und Kindergärten.
Die kompakte Struktur ermöglicht es, die verschiedenen Reptilien aus nächster Nähe zu erleben und viel über deren Lebensweise, Herkunft und Schutzbedürftigkeit zu erfahren. Für Besucher, die sich besonders für Terraristik interessieren, ist der Zoo ein lohnender Anlaufpunkt.
10. Eine der größten Straußenfarmen Deutschlands
Das Straußen-Eiland in Leipheim gehört mit rund 80 Hektar Fläche und 400 bis 500 Küken sowie 30 Zuchttieren zu den größten Straußenfarmen Deutschlands. Täglich von 10 bis 17 Uhr können Besucher die imposanten afrikanischen Laufvögel aus nächster Nähe beobachten. Strauße erreichen Kopfhöhen von bis zu drei Metern und Geschwindigkeiten von rund 70 km/h.
Der Eintritt kostet fünf Euro für Erwachsene und vier Euro für Kinder. Darüber hinaus lassen sich Führungen buchen, in denen man Wissenswertes über Haltung, Herkunft und Biologie der Tiere erfährt. Auf dem Hof kann neben Federn und Leder auch Straußenfleisch erworben werden.
