Tiefbahnhof: Projektpartner beraten über Verschiebung bei Stuttgart 21

Bleibt wohl noch länger eine Baustelle: Der Stuttgart 21-Tiefbahnhof in der Stuttgarter Innenstadt. (Archivbild)
Bernd Weißbrod/dpa- Projektpartner beraten am 15.12.2025 über die erneute Verschiebung von Stuttgart 21.
- Bahnchefin Evelyn Palla und Ministerpräsident Winfried Kretschmann nehmen teil.
- Verkehrsminister Winfried Hermann fordert einen realistischen Plan für die Inbetriebnahme.
- Ein neuer Eröffnungstermin wird laut Palla vorerst nicht genannt.
- Technische Probleme bei Digitalisierung und Bau verzögern die Teil-Eröffnung Ende 2026.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Partner des Bahnprojektes Stuttgart 21 beraten am Montag (15.12.2025) in Stuttgart über die zuletzt bekanntgewordene erneute Verschiebung der Inbetriebnahme. Zu der Sitzung des Lenkungskreises wird neben der neuen Bahnchefin Evelyn Palla auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) erwartet.
Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) hatte im Vorfeld des Treffens einen realistischen Plan für das Milliardenprojekt gefordert. Er erwarte von Bahnchefin Evelyn Palla, dass sie einen klaren Weg für die Inbetriebnahme vorlegt, sagte der Grünen-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. „Das Inbetriebnahmekonzept muss dafür zeitlich großzügig genug angesetzt sein, inklusive Testphase, damit es klappt“, sagte Hermann. Sonst drohten erneut Umplanungen und holprige Übergänge.
Bahnchefin Palla will keine Schnellschüsse
Dass Palla am Montag bereits einen neuen Eröffnungstermin nennen wird, ist recht unwahrscheinlich. Zuletzt hatte die Bahnchefin eine interne Untersuchung angekündigt. „Das wird jetzt einige Zeit in Anspruch nehmen. Da wird kein Stein auf dem anderen bleiben“, sagte Palla der „Bild am Sonntag“. Sie betonte: „Wichtig ist, dass wir jetzt keinen Schnellschuss machen, dass wir nicht voreilig einen neuen Termin veröffentlichen.“ Ziel müsse sein, die Fehler nicht bei weiteren Großprojekten zu wiederholen.
Im November wurde bekannt, dass auch die für Ende 2026 geplante Teileröffnung des neuen Tiefbahnhofs in der baden-württembergischen Landeshauptstadt nicht zu halten sein wird. Ein neues Eröffnungsdatum gibt es bisher nicht. Technische Probleme bei der Digitalisierung und beim Bau des Bahnhofs sind der Bahn zufolge der Grund für die erneute Verschiebung.
