Swinger-Party in Mannheim: „Gruppensex mit Stadtrat dürfte das Nonplusultra an Bürgernähe sein“

Julien Ferrat am Ufer der Friesenheimer Insel.
Uwe Anspach/dpa- Mannheims Stadtrat Julien Ferrat plant eine politische Swingerparty im Rathaus.
- Laut Ferrat meldeten sich rund 50 Interessierte – nun folgt ein Gruppensex-Training.
- Er bezeichnet sich als „Politiker zum Anfassen“ und wirbt mit Bürgernähe.
- Ferrat wirbt für ein FKK-Swinger-Dorf: Vorbild ist eine Reise nach Südfrankreich.
- Er rechnet mit 100.000 bis 200.000 Übernachtungen und 10 bis 20 Mio. Euro Gewinn pro Jahr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Mannheimer Stadtrat Julien Ferrat von der Wählervereinigung „Die Mannheimer“ treibt seine Pläne, in seiner Heimatstadt ein „Swinger-Paradies“ zu etablieren, öffentlichkeitswirksam voran. Auf die Ankündigung einer politischen Swingerparty, die „idealerweise im Rathaus“ stattfinden soll, hätten sich rund 50 Interessenten gemeldet, teilt der 37-Jährige mit. Nun gelte es herauszufinden, wer es ernst meine.
„Diejenigen, die persönlich noch nicht bekannt sind, werden nun zum Gruppensex-Training geladen“, sagt Ferrat. Eine ähnliche Veranstaltung hatte er bereits vor einer Swinger-Reise nach Frankreich auf der Friesnehimer Insel veranstaltet. Ferrat bezeichnet sich selbst als „Politiker zum Anfassen“. Er sei sich sicher, teilt er mit: „Gruppensex mit dem Stadtrat dürfte das Nonplusultra an Bürgernähe sein.“
FKK-Swinger-Paradies: zweistelliger Millionenbetrag für Stadt?
Solche Aussagen sind natürlich auch dazu da, Aufmerksamkeit zu erzeugen. Tatsächlich hat Ferrat aber auch konkrete Vorschläge, wie die Stadt von seinen privaten Vorlieben profitieren könnte. Bereits im vergangenen Jahr hat er ein Konzept vorgelegt, in dem dargelegt wird, wie die Stadt von einem FKK-Swinger-Dorf, das es noch zu errichten gilt, profitieren könnte. Das Vorbild liegt in Südfrankreich, wohin Ferrat im vergangenen Sommer mit einer Gruppe gereist war.
100.000 bis 200.000 Übernachtungen jährlich seien auch in Mannheim realistisch. „Mit einem Mix aus dem Verkauf von Zutrittskarten, einer eigenen Hotellerie, einer eigenen Gastronomie, eigenen Boutiquen und eigenen Clubs wäre ein Gewinn von 100€ pro Gast pro Tag möglich. Dies würde etwa 10 Millionen bis 20 Millionen Euro an Gewinn pro Jahr für die Stadtkasse bedeuten“, argumentiert Ferrat.
Die Mannheimer Verwaltung hatte nach der Ankündigung Ferrats, eine Swinger-Party im Rathaus veranstalten zu wollen, Zweifel geäußert. Der Stadtrat hatte angekündigt, auch juristische Schritte zu gehen, sollte die Stadt nicht mitspielen. Notfalls wolle er aber auch einfach in seine privaten Räume ausweichen, so Ferrat.
