Streik bei der SWEG
: Wieder fallen Züge in Baden-Württemberg aus – diesmal auf unbestimmte Zeit

Die Lokführergewerkschaft GDL ruft ab Mittwoch (2.11.) 3 Uhr zum Streik auf. Was sie erreichen will und was das für Fahrgäste bedeutet.
Von
dpa
Stuttgart
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Die Lokführergewerkschaft GDL (im Bild Chef Claus Weselsky) ruft ihre Mitglieder bei der SWEG wieder zum Streik auf.

Christian Johner/dpa

Zugreisende im Südwesten müssen sich ab Mittwoch für unbestimmte Zeit wieder auf Behinderungen einstellen. Grund ist, dass die Lokführergewerkschaft GDL zum fünften Mal Lokomotivführer, Zugbegleiter, Werkstattmitarbeiter, Ausbilder, Mitarbeiter des SWEG-Kundencenters und Disponenten der Südwestdeutsche Landesverkehrs GmbH (SWEG) und der SWEG Bahn Stuttgart GmbH (SBS) zu einem Streik ab 3.00 Uhr morgens aufgerufen hat.

Fahrgäste müssen sich über ihre Verbindungen informieren

Das Ende des Streiks bleibe zunächst offen, hieß es in einer Mitteilung vom Dienstag. Schon in den vergangenen Wochen hatte die GDL mehrfach zu Warnstreiks und nach erfolgter Urabstimmung zu Streiks bei der SWEG aufgerufen. Die GDL will laut ihrem Bundesvorsitzenden Claus Weselsky keine tarifliche Ungleichbehandlung in den Unternehmen SWEG und SBS zulassen.

Die SWEG kündigte an, infolge der Arbeitskampfmaßnahmen sei im Streikzeitraum mit betrieblichen Störungen in ihren Netzen zu rechnen. Die Münstertalbahn werde im Busnotverkehr bedient. Stärkere Streikauswirkungen seien im Stuttgarter Netz/Neckartal der Konzerntochter SBS zu erwarten. Fahrgäste wurden gebeten, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindungen zu informieren.