Sternschnuppen in BW: Wann sind die Geminiden hier zu sehen?

Sternschnuppen-Schau: Wie man die Geminiden am Himmel findet.
Patrick Pleul/dpa- Die Geminiden sind bis zum 17. Dezember sichtbar – einer der stärksten Sternschnuppenströme.
- Der Höhepunkt wird am Morgen des 14. Dezember erwartet, beste Sicht in der Nacht vom 13. auf 14. Dezember.
- Das Sternbild Zwillinge ist Ausgangspunkt, sichtbar am Osthimmel mit den Sternen Castor und Pollux.
- Bis zu 50 Sternschnuppen pro Stunde möglich, besonders bei dunklem Himmel und wenig Stadtbeleuchtung.
- Die Geminiden stammen vom Asteroiden Phaethon, nicht von einem Kometen, und bewegen sich langsam.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Geminiden sind aktuell bis zum 17. Dezember zu sehen. Der Sternschnuppenstrom zählt zu den ergiebigsten des Jahres, teilt die Stiftung Planetarium Berlin mit.
Der Höhepunkt wird zwar in den Morgenstunden des 14. Dezember erwartet – dann ist es bereits hell. Die besten Beobachtungschancen bietet deshalb die Nacht von Samstag auf Sonntag (13. auf 14. Dezember). „Der Mond ist abnehmend und geht erst gegen 2.30 Uhr auf, er stört kaum“, erklärt Carolin Liefke vom Haus der Astronomie in Heidelberg. Besonders gut sichtbar seien die Sternschnuppen in der zweiten Nachthälfte, wenn das Sternbild Zwillinge hoch am Himmel steht, ergänzt Uwe Pilz von der Vereinigung der Sternfreunde.
Einen völlig dunklen Standort hält Pilz in dieser Nacht nicht für nötig. Dennoch gelte: Starke Stadtbeleuchtung besser meiden, um möglichst viele Leuchtspuren zu sehen.
So lassen sich die Geminiden finden
Ausgangspunkt ist das Sternbild Zwillinge, das in den Abendstunden am Osthimmel aufgeht. Es liegt links oberhalb des Orion. Besonders auffällig sind die beiden hellen Sterne Castor und Pollux. In diesem Jahr hilft zusätzlich der strahlend helle Planet Jupiter, der sich direkt im Sternbild Zwillinge befindet. Der scheinbare Ursprungspunkt der Geminiden liegt knapp oberhalb von Castor – auch wenn die Sternschnuppen tatsächlich nicht aus diesem Sternbild stammen, sondern dies nur ein Perspektiveffekt ist.
Langsam, aber zahlreich
Die Geminiden sind intensiver als die bekannten Perseiden im Sommer. Mit rund 35 Kilometern pro Sekunde sind sie vergleichsweise langsam unterwegs. Ihre Quelle ist kein Komet, sondern der Asteroid Phaethon. Da sich dessen Bahn der Erde angenähert hat, steigen die Chancen auf viele Beobachtungen: Bei dunklem Himmel sind bis zu 50 Sternschnuppen pro Stunde möglich.
