Überraschend deutliches Votum: Diese Doppelspitze soll die Südwest-SPD retten

Isabel Cademartori und Robin Mesarosch
Bernd von Jutrczenka/Michael Kappeler/dpa- Südwest-SPD: Mitglieder sprechen sich klar für eine Doppelspitze aus.
- Cademartori und Mesarosch erhalten 56,52 Prozent der gültigen Stimmen.
- 13.304 gültige Stimmzettel von 29.508 Wahlberechtigten wurden abgegeben.
- Kliche-Behnke kommt auf 24,5 Prozent, Lotz erreicht 16,9 Prozent.
- Vorschlag an den Parteitag in Ulm geplant – Ergebnisverkündung am Dienstag um 10 Uhr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Umbruch bei der SPD Baden-Württemberg: Bei der Mitgliederbefragung zum künftigen Landesvorsitz hat sich mehr als die Hälfte der Teilnehmer für eine Doppelspitze entschieden. Das erfuhr unsere Redaktion aus Parteikreisen.
56,52 Prozent der gültigen Stimmen entfielen demnach auf die gemeinsame Kandidatur von Isabel Cademartori und Robin Mesarosch. Die 38-jährige Bundestagsabgeordnete und ihr 35-jähriger früherer Kollege entstammen unterschiedlichen Parteiflügeln und konnten damit offenbar lagerübergreifend Parteifreunde ansprechen.
Beim vorgezogenen Landesparteitag am Freitag und Samstag dieser Woche in Ulm sollen sie den Delegierten als neue Vorsitzende vorgeschlagen werden.
Von den wahlberechtigten 29.508 Parteimitgliedern wurden 13.304 gültige Stimmzettel abgegeben. Die Tübinger Landtagsabgeordnete Dorothea Kliche-Behnke erhielt 24,5 Prozent der Stimmen, der frühere Unternehmensberater Carsten Lotz 16,9 Prozent.
Vor der Mitgliederbefragung hatten die Kandidaten vereinbart, dass die Unterlegenen ihre Bewerbung im Fall einer absoluten Mehrheit zurückziehen. Offiziell soll das Ergebnis bei einer Pressekonferenz am Dienstag um 10 Uhr bekannt gegeben werden.

