Schwerer Unfall im Kreis Heidenheim
: Einem Motorradfahrer wird der Unterschenkel abgetrennt

Ein missglücktes Überholmanöver hat am frühen Freitagabend auf der B 492 bei Hermaringen zu einem schweren Crash geführt. Ein Biker wurde dabei schwer verletzt.
Von
Nico Pannewitz
Hermaringen
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Symbolbild - Polizei sichert Unfallstelle

Bei einem Unfall bei Hermaringen sind am Freitag zwei Personen schwer verletzt worden.

Stefan Puchner/dpa
  • Schwerer Unfall auf der B 492 bei Hermaringen: zwei Personen wurden schwer verletzt.
  • Laut Polizei missglückte ein Überholmanöver eines 45-jährigen Motorradfahrers.
  • Das Motorrad prallte gegen einen Mercedes und danach gegen einen Audi – es blieb 40 Meter weiter liegen.
  • Dem Motorradfahrer wurde der Unterschenkel abgetrennt; die 23-jährige Mercedes-Fahrerin wurde ebenfalls verletzt.
  • Straße war bis 23 Uhr gesperrt, Gutachten angeordnet; Sachschaden etwa 40.000 Euro.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wie die Polizei mitteilt, hat es am Freitag, 29.05.2026, gegen 18.55 Uhr einen schweren Unfall auf der B 492 bei Hermaringen (Kreis Heidenheim) gegeben. Demnach war ein 45 Jahre alter Motorradfahrer mit seiner Kawasaki von Sontheim in Richtung Hermaringen unterwegs, als er auf gerader und weit überschaubarer Strecke den Audi eines 19-Jährigen überholte.

Dabei übersah der Kawasaki-Fahrer den entgegenkommenden Mercedes einer 23-Jährigen. Das Motorrad stieß zunächst gegen den Mercedes, danach gegen den Audi und blieb etwa 40 Meter weiter liegen. Der Mercedes blieb an der Leitplanke stehen. Durch den Zusammenprall wurde dem 45-Jährigen der Unterschenkel abgetrennt. Ein Rettungshubschrauber flog ihn in eine Klinik nach Ulm. Die Mercedes-Fahrerin wurde ebenfalls schwer verletzt und in ein Krankenhaus transportiert. Ein Abschleppdienst barg die drei Fahrzeuge.

Die Staatsanwaltschaft ordnete zur Klärung des genauen Unfallhergangs die Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens an. Die B 492 war dafür sowie für die Unfallaufnahme bis 23 Uhr gesperrt. Größere Verkehrsbeeinträchtigungen ergaben sich nicht. Neben Streifen der Polizeireviere Heidenheim und Giengen sowie der Verkehrspolizei Heidenheim waren die Feuerwehren aus Hermaringen und Sontheim, ein Rettungshubschrauber, zwei Rettungswagen und ein Notarztfahrzeug im Einsatz. Die Verkehrspolizei Heidenheim schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 40.000 Euro.