Schneechaos in Baden-Württemberg: So viel Schnee wie seit 1954 nicht mehr – der Wintertag zum Nachlesen

Winter-Wunderland in Ulm
Birgit EberleViele Pendler brauchten am Montagfrüh (26.01.2026) länger zur Arbeit - die Straßen waren wegen der starken Schneefälle der vergangenen Stunden nicht überall frei. Auch Fußgänger rutschten durch knöcheltiefen Schnee, etliche Züge fielen aus oder waren verspätet.
Und so mancher war zum Frühsport gezwungen, weil er vor der Arbeit noch Schneeschippen musste.
Gleichzeitig hat der Winter auch schöne Seiten, wie unsere Bildergalerie zeigt. Haben Sie auch einen aktuellen Schnee-Schnappschuss? Schicken Sie ihn uns an online-redaktion@swp.de!
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Das Wichtigste im Überblick
Lkw sorgen für ProblemeUlmer Linienbusse haben sich festgefahrenE-Paper heute kostenlosMit wetterbedingten Problemen hat nach dem heftigen Wintereinbruch auch der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) des Landkreises Göppingen zu kämpfen.

Ja wo sind sie denn? Gelbe Säcke in Jebenhausen am 26.01.2026.
Christine FiglDer Wintereinbruch in der Nacht zum Montag brachte auch Teile des Bahnverkehrs durcheinander. Schuld waren eingeschneite Weichen in Plochingen. Auf der Ammertalbahn war nicht der Schnee schuld an Zugausfällen.

Eingeschneite Weichen am Bahnhof in Plochingen behinderten in der Nacht zum Montag den Bahnverkehr in der Region.
Matthias Balk/dpa/SymbolbildSchneechaos beim SSV Ulm
Für den SSV Ulm 1846 Fußball bedeuten die traumhaften Schneemassen nichts Gutes. Können Sie überhaupt vernünftig trainieren vor dem Drittliga-Duell mit dem Tabellenführer MSV Duisburg am Sonntag, 1. Februar?

Können die Spatzen jetzt überhaupt trainieren?
Nadine VogtSo viel Schnee gab es zuletzt 1954
Wetterdiensttechniker Hans Juchert aus Eislingen misst regelmäßig Wetterdaten, so auch die Schneemenge. 27 Zentimeter waren es im aktuellen Wintereinbruch. Juchert hat im Archiv geblättert und festgestellt: Mehr Schnee gab es zuletzt in den 50er-Jahren.