Schleuserkriminalität: Razzia in mehreren Bundesländern – auch in Baden-Württemberg

Bei Hausdurchsuchungen in neun Bundesländern gab es auch Festnahmen.
Sebastian Kahnert/dpa- Razzia wegen Schleuserkriminalität in neun Bundesländern, auch Baden-Württemberg betroffen.
- Bundespolizei durchsucht insgesamt 40 Objekte, unter anderem in Flensburg.
- Drei Personen wurden festgenommen.
- Betroffene Bundesländer: Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Berlin, Hamburg, Bayern, Hessen, Sachsen und Nordrhein-Westfalen.
- Hintergrund: Bekämpfung illegaler Schleusungen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Bundespolizei durchsucht im Zusammenhang mit Schleuserkriminalität 40 Objekte in mehreren Bundesländern. Betroffen sind Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Berlin, Hamburg, Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen, wie die zuständige Staatsanwaltschaft Flensburg und die Bundespolizei mitteilten. Drei Menschen wurden demnach festgenommen.
Gruppierung half chinesischen Staatsangehörigen nach Deutschland
Die Maßnahmen richten sich den Angaben nach gegen eine Schleusergruppierung aus Schleswig-Holstein. Diese soll über einen längeren Zeitraum hinweg eine Vielzahl von chinesischen Staatsangehörigen gegen Bezahlung zur Einreise und zum dauerhaften Aufenthalt in Deutschland verholfen und sich hierdurch eine nicht nur vorübergehende Einnahmequelle verschafft haben. Über weitere Ergebnisse wollen die Behörden nach Abschluss der Maßnahmen informieren. Weitere Informationen lagen zunächst nicht vor.
Hintergrund der umfangreichen Durchsuchungsmaßnahmen der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock ist demnach ein seit Oktober 2023 geführtes Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Flensburg wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern.

