Sanierung der B10: Erneute Vollsperrung der Geislinger Steige für den zweiten Bauabschnitt

Die Geislinger Steige nach der Wiedereröffnung mit Ende des ersten Bauabschnitts. Ab Frühjahr 2026 soll die Strecke für den zweiten Teil der Arbeiten erneut voll gesperrt werden.
Markus Sontheimer- Zweiter Bauabschnitt der Geislinger Steige beginnt im Frühjahr 2026, Vollsperrung der B10.
- Bauarbeiten betreffen 3 km zwischen Schimmelmühle und K1440 bei Wittingen.
- Fertigstellung der Arbeiten ist für Herbst 2026 geplant.
- Geh- und Radweg sowie ÖPNV-Umleitungen während der Bauzeit erforderlich.
- Investition von 8,7 Mio. Euro in die Sanierung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wie das zuständige Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) in einer Pressemitteilung berichtet, erstreckt sich der zweite Bauabschnitt für die Sanierung der B10 auf 1,2 Kilometer zwischen der Schimmelmühle und der Einmündung der K1440 bei Wittingen. Dort sollen neue Stützbauwerke entstehen beziehungsweise saniert werden. Ebenso sollen die Entwässerungseinrichtungen entlang der Fahrbahn sowie die Decke selbst erneuert werden. Voraussichtlich im Herbst 2026 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Während der Planung für den zweiten Bauabschnitt habe sich gezeigt, dass die Sanierung aus Gründen des Arbeitsschutzes nur unter Vollsperrung laufen könne. "Die verbleibende Restfahrbahnbreite reicht nicht für eine einbahnige Verkehrsführung aus. Auch unter Ausnutzung aller Beschleunigungsmöglichkeiten ist von einer Bauzeit von mindestens einem halben Jahr auszugehen", schreibt das RPS in seiner Mitteilung.
Auch Geh- und Radweg gesperrt
Auch der Geh- und Radweg zwischen der Schimmelmühle und der K 1440 könne voraussichtlich nicht während der gesamten Bauzeit genutzt, sondern müsse teilweise gesperrt werden. Ebenso müsse der ÖPNV eine vorgesehene Umleitung nutzen. Der Verkehr wird während der Arbeiten zwischen Geislingen an der Steige und Amstetten über die L1230-Geislingen und die L1232–Türkheim – Nellingen – Oppingen – Amstetten und umgekehrt geführt. "Die An- und Abfahrt von Geislingen kommend zur Straub Mühle und zum Café/Restaurant wird jederzeit möglich sein", versichert das RPS.
Die Baustrecke befinde sich in einem Wasserschutzgebiet. Daher würden die Entwässerungseinrichtungen und die Fahrzeugrückhaltesysteme an die entsprechenden Anforderungen angepasst. Vorab habe man bereits den Bau eines Regenrückhalte- und Klärbeckens abgeschlossen.
Die Arbeiten, schildert die Behörde, müssten europaweit ausgeschrieben werden. Aufgrund der Bauzeit und der Vorlaufzeit sei eine vollständige Umsetzung der Arbeiten im Jahr 2025 nicht mehr möglich. "Da vermieden werden soll, mit der Baustelle und der Vollsperrung in die Winterpause hineinzulaufen, ist vorgesehen, die Maßnahme in diesem Jahr nicht durchzuführen."
Der aktuelle Zeitplan sehe vor, die Arbeiten im Sommer 2025 auszuschreiben, damit diese im Frühjahr 2026 beginnen könnten. "Dies steht allerdings noch unter dem Vorbehalt, dass Haushaltsmittel in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen." Der Bund investiere mit der Sanierung rund 8,7 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur.
Aufgrund der genannten Einschränkungen und der generell sehr hohen Verkehrsbelastung auf der B10 empfiehlt das Regierungspräsidium, diesen Bereich während beiden Bauphasen weiträumig zu umfahren beziehungsweise möglichst auf alternative Verkehrsmittel (ÖPNV) umzusteigen.

