Rulantica-Prozess
: Mutmaßlicher Kindesmissbrauch – Urteil gegen Rumänen erwartet

Ein Mädchen verschwindet aus dem Freizeitbad Rulantica. Stunden später taucht es hilflos wieder auf. Der angeklagte Mann hat gestanden. Nun entscheidet ein Gericht über seine Strafe.
Von
dpa
Freiburg/Rust
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Wasserpark Rulantica: ARCHIV - 19.07.2024, Baden-Württemberg, Rust: Wasser fällt aus einer Attraktion auf Menschen, die im Wasserpark Rulantica baden. Von dort soll ein Mann sein Mädchen weggelockt und in einem Wald missbraucht haben. (zu dpa: «Urteil im Rulantica-Prozess erwartet») Foto: Philipp von Ditfurth/dpa - ACHTUNG: Verwendung nur im vollen Format +++ dpa-Bildfunk +++

Wasser fällt aus einer Attraktion auf Menschen, die im Wasserpark Rulantica baden. Von dort soll ein Mann sein Mädchen weggelockt und in einem Wald missbraucht haben.

Philipp von Ditfurth/dpa
  • Landgericht Freiburg will am Mittwoch (12.30 Uhr) Urteil sprechen.
  • Angeklagter (31) gestand; mehrjährige Haftstrafe droht.
  • Staatsanwaltschaft, Verteidigung und Gericht einigten sich auf Strafrahmen.
  • Fall sorgte im Sommer 2025 bundesweit für Entsetzen: Mädchen (6) verletzt gefunden.
  • Vorwürfe: sexueller Missbrauch von Kindern, sexuelle Nötigung, versuchte gefährliche KV.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach dem Verschwinden und mutmaßlichen sexuellen Missbrauch eines Mädchens aus dem Erlebnisbad Rulantica will das Landgericht Freiburg am Mittwoch (12.30 Uhr) ein Urteil sprechen. Dem geständigen Angeklagten droht eine mehrjährige Haftstrafe. Staatsanwaltschaft, Verteidigung und Landgericht haben sich auf einen Strafrahmen für den 31-Jährigen geeinigt.

Der Fall hatte im Sommer 2025 bundesweit für Entsetzen gesorgt: Das damals sechsjährige Mädchen war erst Stunden nach dem Verschwinden mehrere Kilometer entfernt entdeckt worden – verletzt und nur mit Bikini und Badeschlappen bekleidet. Der Mann soll das Kind in ein Gebüsch an einer Straße geworfen und die Flucht ergriffen haben, nachdem es sich immer wieder gewehrt habe.

Nach der Tat war der Verdächtige untergetaucht und eine Woche später in seiner rumänischen Heimat festgenommen worden. Ihm wird unter anderem sexueller Missbrauch von Kindern, sexuelle Nötigung und versuchte gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.