Riesenschreck bei Nersingen: Vierjähriger büxt in Richtung See aus

Schreckmoment in Nersingen: Ein vierjähriges Kind ist am Donnerstag aus dem eigenen Garten verschwunden. Es wäre fast zu einem Großeinsatz gekommen (Symbolfoto).
Fernando Gutierrez-Juarez/dpaEs ist eine besondere Panik, die einen Menschen erfassen kann, wenn ein hilfloses, ihm schutzbefohlenes Wesen weg ist, auf das er oder sie eigentlich aufpasst. Im Fall einer Mutter aus Nersingen ist es am Donnerstag, 22. August, nach einem Schreckmoment zum Glück in Happy End gegeben, wie die Polizei berichtet. Und das kurz, bevor das Ganze zu einer Großfahndung geführt hätte.
Was war passiert?
Am Donnerstagabend gegen 19.35 Uhr meldete eine Frau ihren Sohn laut Polizeipräsidium Schwaben Süd/West als vermisst. Zuvor spielte der Vierjährige noch ganz normal im Garten und verließ in einem unbeobachteten Moment offenbar diesen, lief wohl in Richtung eines Feldes. Und ward zunächst nicht mehr gesehen.
Noch bevor die Polizei eine Großfahndung nach dem vermissten Kind einleitete, fand eine aufmerksame Spaziergängerin den Ausreißer glücklicherweise. Auf seinem Weg hatte der Junge da allerdings bereits Bahngleise überquert und war in Richtung eines Waldes unterwegs, in welchem sich auch ein See befindet. Der Vierjährige konnte der Mutter unversehrt übergeben werden, die unendlich erleichtert gewesen sein muss.
