Rettungseinsatz in Freiburg
: Polizei findet Lebensretter

Ein 17-Jähriger droht zu ertrinken. Zwei Fremde springen ins Wasser und helfen ihm. Wie die Polizei die Retter gefunden hat.
Von
dpa
Freiburg
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Menschen baden im Flückigersee im Freiburger Seepark.

Philipp von Ditfurth/dpa
  • Polizei findet Retter eines 17-Jährigen in Freiburg – sie meldeten sich nach Aufruf.
  • Der Jugendliche rutschte nachts von einer Pontonbrücke im Seepark ins Wasser.
  • Zwei Unbekannte sprangen ins Wasser und zogen ihn zum Ufer, er hatte um Hilfe gerufen.
  • Angaben zu Identität und Gründen für ihren Aufenthalt am See machte die Polizei nicht.
  • Warnung der Polizei: In der Region gibt es immer wieder tödliche Badeunfälle.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach einer selbstlosen Rettungsaktion für einen ins Wasser gefallenen Nichtschwimmer in Freiburg hat die Polizei die Lebensretter ausfindig gemacht. Die Retter hätten sich gemeldet, teilte die Polizei mit. Sie hatte zuvor einen Presseaufruf gestartet, um sie zu finden und ihre Aktion zu würdigen. Um wen genau es sich handelt und warum die Retter sich zum Zeitpunkt des Notfalls an dem See aufhielten, teilte die Polizei nicht mit.

Immer wieder tödliche Badeunfälle in der Region

Ein 17-Jähriger war in der Nacht auf einer Pontonbrücke im Seepark gewesen und hatte sich den Angaben nach einen der runden, blauen Pontons zum Ausruhen ausgesucht. Dabei sei der Nichtschwimmer gegen 3.45 Uhr ins Wasser gerutscht. „Es gelang ihm noch, sich an einem Brückenteil festzuhalten und nach Hilfe zu rufen“, teilte die Polizei mit. „Geistesgegenwärtig sprangen wohl zwei bislang unbekannte Retter ins Wasser und zogen ihn zum Ufer.“ Woher diese kamen, konnte der Jugendliche den Angaben zufolge nicht sagen. 

Anlässlich dessen warnte die Polizei, dass es in den vergangenen Jahren immer wieder tödliche Badeunfälle in Seen oder Flüssen in der Region gegeben habe. „Besonders hervorzuheben in diesem Fall: Die Pontons dienen der Stabilität und dem Auftrieb der Brücke und sind kein geeigneter Ort zum „Chillen“.“