Radwege in Baden-Württemberg
: Die Regierung will 2000 Kilometer neue Radwege bauen

Baden-Württemberg will den Radverkehr fördern. Bis 2030 soll ein Fünftel aller Strecken mit dem Rad zurückgelegt werden. Deshalb baut das Land Radwege aus.
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DPA
Stuttgart
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Mehr Platz für Radfahrer: Baden-Württemberg will das Radwegenetz in der Länge verdoppeln. Von jetzt 2100 Kilometer auf 4100 Kilometer.

Martin Schutt/DPA

Gute Nachrichten für Radfahrer: Rund 2000 Kilometer neue Radwege an Bundes- und Landesstraßen sollen in Baden-Württemberg bis 2040 entstehen. Das ist das Ergebnis eines ersten umfassenden Bedarfsplans dieser Art, den Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Verkehrsminister Winfried Hermann (beide Grüne) am Dienstag in Stuttgart vorstellen wollen.

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Demnach sollen 20 Prozent aller Wege im Land bis 2030 mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Fehlende Radwege und Lücken an Bundes- und Landesstraßen seien deshalb systematisch erfasst worden, wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Verkehrsministerium erfuhr. Der Bedarfsplan enthalte alle wichtigen Neu- und Ausbaustrecken an Radwegen in der Baulast des Bundes und des Landes bis 2040. Derzeit gebe es rund 2100 Kilometer Radwege an Bundes- und Landesstraßen.

Land fördert auch Bau von Radwegen in Gemeinden

Zu einem flächendeckenden Radwegenetz gehörten neben den Radwegen an Bundes- und Landesstraßen auch kommunale Rad- und Fußwege, die das Land fördere, hieß es. Für kommunale Infrastrukturprojekte könnten zusammen mit Bundesmitteln bis zu 90 Prozent der Kosten übernommen werden. Das Ministerium berichtete von 600 Kilometern neuen Radwegen in kommunaler Baulast von 2023 bis 2027. Allein in diesem Jahr werden nach Angaben der Kommunen voraussichtlich 196 Kilometer in Angriff genommen, so das Ministerium. Zudem wollten die Kommunen allein in diesem Jahr 11.600 Fahrradabstellplätze errichten.