Pyrotechnik und Pfefferspray: Polizei schreitet bei pro-kurdischer Demonstration in Stuttgart ein

Mehrere Hundert Polizisten waren am Dienstagabend bei einer pro-kurdischer Demonstration in Stuttgart im Einsatz.
Bernd Weißbrod/dpa (Symbolbild)- Pro-kurdische Demo in Stuttgart am 20.1.2026 mit bis zu 2000 statt 20 angemeldeten Teilnehmern.
- Demonstration unter dem Motto „Solidarität mit Rojava“ – Bezug zu Gewalt in Syrien.
- Flaschenwürfe und Pyrotechnik auf Polizei – diese setzte Pfefferspray ein.
- Zahlreiche Teilnehmer vermummt, mögliche Festnahmen zunächst unbekannt.
- Polizei-Einsatz mit mehreren Hundert Beamten dauerte bis in den späten Abend.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei einer pro-kurdischen Demonstration in Stuttgart haben am Dienstag (20.1.2026) mehrere Tausend Menschen teilgenommen. 20 Teilnehmer seien angemeldet gewesen, in der Spitze seien es 2000 gewesen, teilte die Polizei auf Anfrage mit. Die Demonstration stand unter dem Motto „Solidarität mit Rojava“ und steht vermutlich im Zusammenhang mit den gewalttätigen Auseinandersetzungen in Syrien. Mehrere Hundert Polizisten waren den Angaben zufolge im Einsatz.
Die Demonstration sei am späten Abend im Bereich des Börsenplatzes angehalten worden, hieß es weiter. Teilnehmer hätten Flaschen und Pyrotechnik auf Polizeibeamte geworfen, diese hätten im Gegenzug Pfefferspray eingesetzt. Zudem seien zahlreiche Menschen vermummt gewesen. Aus der Gruppe der Demonstrierenden wurden die Personalien von 75 Teilnehmern aufgenommen. Gegen sie bestünden unter anderem Verdachte wegen Landfriedensbruchs, Angriffen auf Polizisten oder Verstößen gegen das Sprengstoff- und Versammlungsgesetz.
Im Anschluss an die Demonstration sprach die Polizei noch vereinzelt Platzverweise aus und sei nach eigenen Angaben in der Innenstadt stark präsent gewesen. Zu möglichen Festnahmen war zunächst nichts bekannt.
