Proteste bei Mercedes-Benz: IG Metall kündigt „heißen Sommer“ für Autobranche an

Der Mercedes-Stern ist auf einem Gebäude des Werks Untertürkheim zu sehen.
Marijan Murat/dpa/Symbolbild- IG Metall ruft Mercedes-Beschäftigte zu Protesten gegen den verschärften Sparkurs auf.
- Kundgebungen sind u. a. in Sindelfingen und Untertürkheim geplant, zusätzlich in mehreren Städten.
- In Düsseldorf will IG Metall-Chefin Christiane Benner sprechen.
- Die Gewerkschaft kündigt einen „heißen Sommer und Herbst“ in der Autoindustrie an.
- IG Metall verweist auf 50.000 abgebauten Arbeitsplätzen im vergangenen Jahr und kritisiert Verlagerung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Tausende Beschäftigte von Mercedes-Benz wollen am Freitag bundesweit gegen die Verschärfung des Sparkurses bei dem Autobauer protestieren. Der Aufruf zu dem Protest vor den Werkstoren kommt von der IG Metall.
Demnach finden Kundgebungen unter anderem an den Standorten Sindelfingen und Untertürkheim (Stuttgart) statt. Aber auch in Rastatt, Kuppenheim, Bremen, Berlin, Hamburg und Germersheim sind Aktionen geplant, wie ein Gewerkschaftssprecher in Frankfurt/Main mitteilte. In Düsseldorf will IG Metall-Chefin Christiane Benner sprechen.
Weitere Aktionen bei anderen Betrieben geplant
Der Protest bei Mercedes soll der Auftakt für weitere Aktionen sein. „Die IG Metall und die Beschäftigten der Hersteller und Zulieferer werden den Unternehmenslenkern der Autoindustrie einen heißen Sommer und Herbst bescheren, solange sie weiter auf Arbeitsplatzabbau und Verlagerung setzen, statt echte Problemlösungen zu suchen“, erklärte die Gewerkschaft im Vorfeld des Aktionstags. 50.000 Arbeitsplätze hätten die Entscheider der Automobilhersteller und Zulieferer vergangenes Jahr in der Automobilindustrie abgebaut - und es werde so weiterlaufen, wenn es nach ihnen gehe. „Aber eines vergessen sie: Die Beschäftigten sind nicht schuld an der Misere.“