Polizeieinsatz in München
: Aggressiver Hund hält Familie in Hotelzimmer fest

Zähnefletschend und bellend blockiert ein Hund die Tür eines Hotelzimmers, seine Besitzer können nicht an ihm vorbei – und rufen schließlich die Polizei. Was hinter dem Verhalten des Tieres steckt.
Von
dpa
München
Jetzt in der App anhören
Hund: ARCHIV - 10.08.2010, Berlin: ARCHIV - Ein Hund steht am 11.08.2010 im Tierheim in Berlin bellend in seiner Box und fletscht die Zähne.  (zu dpa: «Hund beißt Mann ins Gesicht») Foto: Soeren Stache/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Hund ließ „seine“ Familie nicht mehr aus dem Hotelzimmer: Deshalb hat eine Familie in München den Notruf gewählt. (Symbolfoto)

Soeren Stache/dpa
  • Aggressiver Hund hindert Familie in München, Hotelzimmer zu verlassen – Polizei alarmiert.
  • Schäferhund-Labrador-Mix blockierte Tür, bellte und fletschte Zähne – Verhalten durch Ressourcenverteidigung.
  • Hund hatte sich übergeben – Schutzverhalten möglicherweise auf Erbrochenes gerichtet.
  • Polizeihundeführer legte Leine und Maulkorb an, Hund ins Tierheim gebracht.
  • Familie blieb unverletzt, Vorfall ereignete sich am späten Samstagabend.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein aggressiv gewordener Hund hat eine Familie am Verlassen ihres Hotelzimmers in München gehindert. Der Hund habe sich vor der Tür im Zimmer positioniert, die dreiköpfige Familie angebellt und die Zähne gefletscht, sagte eine Polizeisprecherin.

Weil die Familie nicht mehr an ihrem Hund vorbei aus dem Zimmer kam, rief der Vater am späten Samstagabend die Polizei.

Hundeführer kann das Tier bändigen

Der Schäferhund-Labrador-Mischling hatte sich Polizeiangaben zufolge vor der Tür im Hotelzimmer übergeben. Daraufhin habe er Verhalten zur sogenannten Ressourcenverteidigung gezeigt. Dies kann laut Polizeisprecherin bei Hunden auftreten, wenn sie bestimmte Gegenstände, die ihnen wichtig sind, schützen wollen. Dazu können Futter oder Spielzeug, aber wohl auch Kot oder Erbrochenes gehören.

Ein Hundeführer mit Diensthund habe dem Vierbeiner schließlich eine Leine und einen Maulkorb anlegen können. Dann sei der Hund zunächst ins Tierheim gebracht worden.