Polizei warnt vor Anlagebetrug
: Ehepaar verliert fast eine halbe Million Euro

Mit dem Bild von Günther Jauch werben Betrüger im Internet für angeblich gewinnbringende Investitionen. Ein Ehepaar überweist hohe Summen – und ist am Ende die Ersparnisse los.
Von
dpa
Heilbronn
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.In Heilbronn hat ein Ehepaar viel Geld an Anlagebetrüger verloren.

Monika Skolimowska/dpa
  • Ehepaar aus Heilbronn verliert über 400.000 Euro durch Anlagebetrug mit Kryptowährungen.
  • Betrüger nutzen das Bild von Günther Jauch ohne Erlaubnis für falsche Gewinnversprechen.
  • Täter locken mit steigenden Renditen und fordern Zahlungen für „Steuern“ und „Gebühren“.
  • Polizei warnt vor unrealistischen Gewinnen und Geldüberweisungen ins Ausland.
  • Anleger sollen sich bei der BaFin oder Verbraucherschutzportalen informieren.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Betrüger haben ein Ehepaar aus dem Raum Heilbronn durch Anlagebetrug um mehr als 400.000 Euro gebracht. Das Paar habe über eine Online-Plattform etwa ein halbes Jahr lang Geld für angebliche Investitionen in Kryptowährungen überwiesen, teilte die Polizei mit.

Die Täter sollen laut den Beamten im Internet mit dem Bild von TV-Moderator Günther Jauch geworben haben, ohne dessen Einverständnis, schreibt der SWR. Die beiden überwiesen den Angaben nach zunächst einen geringen Betrag, erhöhten die vermeintlichen Investitionen dann mehrfach, als ihnen steigende Gewinnsummen versprochen wurden. Auch forderten die Täter laut Polizei weitere Zahlungen für angebliche Steuern und Gebühren.

Polizei warnt vor verlockenden Gewinnversprechen

Den Angaben nach hatte das Paar schließlich sämtliche Ersparnisse aufgebraucht. Als die Zahlung der vermeintlichen Gewinne jedoch ausblieb, erstatteten die beiden Anfang August Anzeige bei der Polizei. Eine spezialisierte Ermittlungsgruppe der Kripo sei nun mit dem Fall betraut.

Anlagebetrug erkennen

Die Polizei mahnt in diesem Zusammenhang zur Vorsicht bei Geldanlagen im Internet. Zu wichtigen Warnsignalen gehören demnach unter anderem das Versprechen von unrealistisch hohen Gewinnen, ein fehlendes oder fehlerhaftes Impressum auf der Internetseite sowie die Aufforderung, Geld ins Ausland zu überweisen. Anlegerinnen und Anleger sollten sich vor Investitionen auf der Webseite der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) oder bei Verbraucherschutzportalen informieren.