Pendler, Ausflügler, Urlauber: Wann und wo gibt es Stau am langen Mai-Wochenende?

Am langen Wochenende wird auf den Autobahnen wahrscheinlich viel los sein.
Rolf Vennenbernd/dpa- Vor dem 1. Mai drohen im Südwesten erhebliche Staus, besonders am Donnerstagnachmittag.
- ADAC: Donnerstag ist der problematischste Tag – es geht oft nur schrittweise voran.
- Empfehlung weicht ab: ACE rät zum Freitag, der ADAC zum Start erst am Samstag.
- Brenzlig wird es auf der A8 Karlsruhe–Ulm, vor allem am Albaufstieg Aichelberg–Merklingen.
- Rückreise am Sonntag fällt stark aus, mit Höhepunkt am Nachmittag – früh fahren entspannt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wer mit dem Auto ins verlängerte Mai-Wochenende fahren möchte, sollte lieber genau abwägen, wann's losgeht. Der ADAC Württemberg erwartet vor allem vor dem Feiertag (1. Mai) erhebliche Staus auf den Autobahnen im Südwesten.
Den schlimmsten Tag hat der Automobilclub bereits ausgemacht: Am Donnerstag (30. April) dürfte es oft nur schrittweise vorangehen. „Vor allem am Donnerstagnachmittag wird es richtig voll werden auf den Straßen“, warnt Joachim Baumhauer, der Stauberater beim ADAC Württemberg. Im vergangenen Jahr summierte sich der Stau auf Badens Autobahnen an diesem Tag auf 534 Kilometer – die Wartezeit betrug insgesamt 239 Stunden.
„Da der Donnerstag feiertagsbedingt die Funktion eines ‚vorgezogenen Freitags‘ übernimmt, treffen Pendlerinnen und Pendler auf die erste Reisewelle zum langen Wochenende“, heißt es auch beim ACE (Auto Club Europa). Er empfiehlt den Freitag, um dem Verkehrshöhepunkt am Donnerstagnachmittag zu entgehen. Aus Sicht des ADAC sollte die Fahrt hingegen am besten erst am Samstag starten, auch wenn das Wochenende dann stark verkürzt ist. „Hier sollte die Situation auf den Autobahnen erheblich ruhiger sein“, sagt Baumhauer.
Hier wird es brenzlig
Besonders aufpassen sollten Reisende laut ADAC auf der A8 zwischen Karlsruhe und Ulm – namentlich am Albaufstieg zwischen Aichelberg und Merklingen: „Hier wird es am Donnerstag kaum ohne Stau gehen.“ Auch am Freitagvormittag sei die Staugefahr noch hoch. Das gilt laut ACE auch für die Nebenstraßen, auf denen reger Ausflugsverkehr zu Festen, Wanderzielen und Mai-Veranstaltungen herrschen könnte. „In Innenstädten kann es durch Mai-Kundgebungen zu lokalen Sperrungen kommen“, erklärt der ACE zudem. In Ulm kommt noch die Sperrung der B10 hinzu. Deren Umleitungen könnten demnach ebenfalls überlastet sein.
Für den Sonntag erwartet der ADAC starken Rückreiseverkehr mit einem Höhepunkt am Nachmittag. „Wer sehr früh am Morgen losfährt, sollte entspannt ankommen“, rät Baumhauer.

