Online-Betrug in Biberach
: 100.000 Euro verloren – Frau fällt auf Fake-Broker herein

Verlockende Gewinne, professionelle Beratung – und am Ende ein dickes Minus: Eine Frau aus Biberach ist Opfer eines Online-Betrugs geworden. Über eine gefälschte Krypto-Plattform verlor sie 100.000 Euro.
Von
Laura Mensch
Biberach
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Online-Betrug

Alles begann Anfang März: Die Frau klickte auf eine Anzeige in den sozialen Medien, die mit schnellen Gewinnen durch Krypto-Handel warb.

Monika Skolimowska/dpa
  • Frau aus Biberach verlor 100.000 Euro durch Fake-Krypto-Plattform.
  • Betrüger lockten mit schnellem Gewinn und seriösem Auftreten.
  • Startinvestition von 100 Euro führte zu weiteren Zahlungen.
  • Polizei warnt: Hohe Gewinne in kurzer Zeit deuten oft auf Betrug hin.
  • Plattform war gefälscht, Geld nicht zurückerhalten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine 42-jährige Frau aus dem Kreis Biberach ist auf einen dreisten Anlagebetrug hereingefallen und hat dabei 100.000 Euro verloren. Die Täter hatten sich über eine vermeintliche Werbeanzeige auf Facebook Zugang verschafft – mit großen Versprechungen und professionellem Auftreten.

Alles begann Anfang März: Die Frau klickte auf eine Anzeige in den sozialen Medien, die mit schnellen Gewinnen durch Krypto-Handel warb. Nach einer Startzahlung von 100 Euro registrierte sie sich auf der angeblichen Handelsplattform und wurde kurz darauf von einer „Brokerin“ angerufen – angeblich eine Expertin für Online-Investments.

Die Frau wurde überzeugt, dass sie bereits erste Gewinne gemacht habe – das sollte Vertrauen schaffen. Daraufhin investierte sie einen deutlich höheren Betrag, eröffnete ein weiteres Konto für Kryptowährungen und überwies erneut mehrere tausend Euro.

Zu weiteren Investitionen gedrängt

Im Verlauf wurde sie immer wieder zu neuen Investitionen gedrängt, etwa in Edelmetalle wie Platin. Als sie schließlich eine besonders hohe Summe überwies, meldete sich angeblich ein „Sicherheitsdienst“ mit der Warnung, ihr digitales Konto – das sogenannte Wallet – werde sonst geschlossen. Um das zu verhindern, zahlte sie erneut einen fünfstelligen Betrag. Insgesamt hat die Frau 100.000 Euro an die Betrüger überwiesen. Einen einzigen Cent hat sie davon nie zurückgesehen.

Die Polizei geht davon aus, dass die Plattform gefälscht war und warnt eindringlich vor ähnlichen Fällen: Wenn eine Anlage im Internet hohe Gewinne in kurzer Zeit verspricht, ist Vorsicht geboten. Oft stecken hinter solchen Angeboten keine echten Finanzdienstleister, sondern professionelle Betrüger – mit dem Ziel, Menschen um ihr Geld zu bringen.