Online-Banking gehackt
: Frau wird beim Schuhverkauf um 17.500 Euro betrogen

Eine 35-Jährige wollte im Internet eigentlich nur Schuhe für zehn Euro verkaufen, fiel jedoch einer Betrugsmasche zum Opfer. Die Polizei geht von organisierten Tätern aus.
Von
Fiona Peter
Illertissen
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Hausärzte für schärfere Regeln bei Online-Krankschreibungen: SYMBOLBILD - 03.07.2024, Berlin: Eine Frau sitzt zuhause an einem Glastisch und tippt auf einem Laptop, in der rechten Hand hält sie ein Smartphone. Angesichts der Debatte um die Krankentage deutscher Arbeitnehmer fordert der Hausärztinnen- und Hausärzteverband schärfere Regeln für Online-Krankschreibungen.  (zu dpa: «Hausärzte für schärfere Regeln bei Online-Krankschreibungen») Foto: Helena Dolderer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Betrüger täuschten Probleme mit der Zahlung vor und sendeten der Geschädigten einen realistisch aussehenden Link.

Helena Dolderer/dpa
  • Illertissen: 35-Jährige beim Online-Schuhverkauf um 17.500 Euro betrogen.
  • Kaufpreis sollte zehn Euro betragen, Täter meldete Zahlungsprobleme.
  • Täter schickte realistisch wirkenden Link; Frau klickte darauf.
  • Vier Überweisungen im Homebanking freigegeben, Geld nach Belgien.
  • Polizei vermutet professionelle Täter und warnt vor scheinbar echten Links.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine 35-Jährige aus Illertissen wurde am Sonntag, 15. Februar 2026, Opfer einer Betrugsmasche, die sie 17.500 Euro kostete. Wie die Polizei berichtet, wollte die Frau auf einer Online-Plattform für Kleinanzeigen ein Paar Schuhe verkaufen. Mit einem bislang unbekannten Täter einigte sie sich auf einen Kaufpreis von zehn Euro. Der Unbekannte täuschte daraufhin Probleme mit dem Zahlungsdienst der Plattform vor und schickte der Frau einen seriös aussehenden Link, auf den diese klickte.

Vier Überweisungen an ein belgisches Konto

Über den Link öffnete die Geschädigte ihr Homebanking und gab irrtümlicherweise vier Überweisungen frei. Infolgedessen entstand der Schaden in Höhe von 17.500 Euro. Das Geld wurde auf ein belgisches Konto überwiesen.

Nach Einschätzung der Polizei handelt es sich um Täter mit einer professionellen Vorgehensweise. Die Polizei warnt vor der Betrugsmasche und rät zur Vorsicht – auch bei augenscheinlich authentischen Links.

Die Polizei informiert auch online über Betrugsmethoden und andere Straftaten.