Nichts wie hin: Städtetrip ohne Trubel? Reiseportal empfiehlt Ziel in Ulmer Nähe

Biberach an der Riß trumpft laut dem Portal reisereporter.de mit einer sehenswerten und trotzdem nicht so stark besuchten Altstadt.
Stefan Puchner/dpa- Reiseportal empfiehlt Biberach an der Riß als ruhigen Städtetrip nahe Ulm mit historischer Altstadt.
- Biberach bietet Fachwerk, Cafés, Boutiquen und Sehenswürdigkeiten wie die Simultankirche St. Martin.
- Schwäbisch Hall punktet mit Fachwerk, Holzbrücken und der malerischen Lage am Kocher.
- Meersburg am Bodensee lockt mit Weinbergen, Kulturdenkmälern und der ältesten bewohnten Burg Deutschlands.
- Geheimtipps für entspannte Ausflüge in Baden-Württemberg abseits touristischer Hotspots.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ausflüge im Ländle sind beliebt, wie auch aktuelle Statistiken zum Tourismus zeigen. Die Auswahl der Ziele hängt natürlich von persönlichen Vorlieben und Interessen ab – eine schöne Innenstadt dürfte aber so ziemlich allen gefallen. Deshalb ist es aber, gerade am Wochenende und in den Ferien, in größeren Städten wie Ulm oder Freiburg recht voll, wodurch etwa ein Besuch am Touri-Hotspot Ulmer Münster nicht allzu entspannt ablaufen könnte.
Doch auch, wer es gerne ruhiger mag, muss nicht aufs Ferienende oder gar den Winter warten: Einige Städte in Baden-Württemberg liegen fernab vom Trubel und sind trotzdem oder eben gerade deshalb einen Besuch wert. In einem Ranking des Portals reisereporter.de, Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland, sind drei Orte aufgelistet, deren Altstädte sehenswert sind – aber nicht überlaufen.
Auf Platz 5 der insgesamt 24 empfohlenen Städte in Deutschland findet sich eine mit jahrhundertealter Geschichte, die sich theoretisch sogar mit einem Ulm-Trip verbinden lässt: Biberach an der Riß wird auf dem Reiseportal für „einen der wohl schönsten Marktplätze Süddeutschlands“ gelobt. Die Stadt liegt rund 40 Kilometer südlich von Ulm und ist von dort in etwa einer halben Stunde mit dem Auto oder mit dem Zug zu erreichen.
In dem Ranking wird sie als überschaubar, aber „mit historischen Besonderheiten“ beworben. Die Lage an gleich drei bedeutenden Routen – Oberschwäbische Barockstraße, Deutsche Fachwerkstraße und Oberschwäbische Mühlenstraße – macht schon den Weg dorthin zu einem Erlebnis. Erwähnt wird in der Bewertung auch die Simultankirche St. Martin und die Weißgerberwalk aus dem 17. Jahrhundert. In der ältesten deutsche Sämisch-Gerberei wird Leder noch nach alter Familientradition bearbeitet, das erfährt man zusammen mit vielen weiteren Tipps auf der Website der Tourist-Information Biberach.
Biberach trumpft mit Fachwerk, Cafés und Boutiquen
Wer sich an Fachwerkhäusern, Türmen und Toren der ehemaligen Reichsstadt sattgesehen und die historischen Schätze erkundet hat und eine Pause einlegen will, dem empfiehlt reisereporter.de die Cafés, Restaurants und Kneipen. Beim Bummeln in Boutiquen und anderen kleinen Geschäften lassen sich Liebhaberstücke ergattern.

Beim jährlichen Biberacher Schützenfest wird's auf dem Marktplatz dann doch ziemlich voll.
Florian AchbergerBiberacher Schützenfest als Höhepunkt im Jahr
Im Zusammenhang mit dem Reisetipp nicht erwähnt, aber auch präsent: Der namensgebende Fluss Riß, der durch die Stadt fließt und an dem es sich auch wandern lässt. Aus Insider-Sicht darf auch das Biberacher Schützenfest Beachtung finden, dessen Ursprung als Kinder- und Heimatfest bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht. Das zehntägige Fest findet jedes Jahr im Juli statt, gilt als eines der ältesten Volksfeste Süddeutschlands und als Höhepunkt im Jahreskalender der Stadt. Es zieht nicht nur Partyvolk an, sondern lässt mit Umzügen, Tanz und Theater auch Kulturgut aufleben. Für Ruhesuchende empfiehlt sich freilich, den Besuch lieber auf andere Tage zu legen.
Treppenanlagen und Holzbrücken in Schwäbisch Hall
Mit attraktiven, aber nicht allzu stark frequentierten Altstädten schafft es auch Schwäbisch Hall in das Ranking und wird sogar an erster Stelle aufgezählt. In der Salzsiederstadt reichen die Motive für Erinnerungsfotos von Fachwerkfassaden und Stadtmauer über uralte Türme und Holzbrücken bis Treppenanlagen. Flanieren lässt es sich genauso gut in den Gassen wie am Fluss Kocher mit malerischer Aussicht auf die Altstadt.
Meersburg lockt mit Bodensee und Weinbergen
Als entspannte Alternative zum vor allem im Sommer sehr vollen Konstanz taucht in der Liste der „Geheimtipps“ auf als weitere baden-württembergische Stadt Meersburg. Als „idyllischst“ bezeichnen die Ersteller den direkt am Bodensee gelegenen Ort. Die Besonderheit: Die Anziehungskraft des Wassers in Kombination mit Kulturdenkmälern und natürlich der Meersburg als ältester bewohnter Burg Deutschlands. Stadt und Umgebung lassen sich laut dem Portal gut zu Fuß oder mit dem Rad erkunden – inklusive Weinverkostung für durstige Wanderer.
Doch Vorsicht: Eigentlich gilt Meersburg längst nicht mehr als Geheimtipp. Wegen der direkten Seelage, der historischen Altstadt und der Fährverbindung zwischen Meersburg und Konstanz, sei die Stadt – besonders durch Radfahrer – in der Hochsaison schon fast überlaufen, berichtete der Bürgermeister Meersburgs dem SWR erst im Juni dieses Jahres.



