Neue Hitzewelle trifft Baden-Württemberg
: Wo jetzt 39 Grad drohen

Eine neue Hitzewelle erfasst Baden-Württemberg. Schon am Mittwoch steigen die Temperaturen vielerorts deutlich über die 30-Grad-Marke. Doch es wird noch heißer.
Von
Lukas Böhl
Stuttgart
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Frau liegt auf einem Balkon unter einem pinken Sonnenschirm: ARCHIV - 19.06.2025, Baden-Württemberg, Betzenweiler: Freiraum für ein paar Tage: Im Ferienhaus urlaubt es sich ungezwungen.  (zu dpa: «Ferienhäuser im Trend: Auf Nummer sicher im Inland») Foto: Thomas Warnack/dpa/dpa-tmn +++ dpa-Bildfunk +++

Eine neue Hitzewelle trifft auf Baden-Württemberg.

Thomas Warnack/dpa-tmn/dpa

Zunächst bleibt es im gesamten Bundesland sonnig. Am Mittwoch werden im höheren Bergland rund 31 Grad erreicht, während die Temperaturen im Raum Karlsruhe auf bis zu 38 Grad steigen können. Dazu weht ein schwacher Westwind, der zeitweise frisch auffrischt. Die Wetterkarte zeigt, welche Städte sich am meisten erhitzen:

Auch nach Sonnenuntergang bleibt es ungewöhnlich warm. In der Nacht zum Donnerstag sinken die Temperaturen auf 22 bis 14 Grad. Vor allem in aufgeheizten Städten und entlang des Oberrheins kann es eine Tropennacht geben, in der die Werte nicht unter 20 Grad fallen. Auf den Schwarzwaldgipfeln sind starke bis stürmische Böen aus Südwest möglich.

Oberrhein wird zum Hitze-Schwerpunkt

Am Donnerstag verschärft sich die Wetterlage noch einmal. Der Tag beginnt mit viel Sonnenschein, bevor im Laufe des Nachmittags von Westen dichtere Wolken aufziehen. Die größten Belastungen durch die Hitze werden in den tieferen Lagen erwartet.

Im höheren Bergland liegen die Höchstwerte bei etwa 32 Grad. Für Oberschwaben werden rund 35 Grad vorhergesagt, in Stuttgart sind bis zu 37 Grad möglich. Am Oberrhein kann das Thermometer sogar auf 39 Grad steigen.

Mit den aufziehenden Wolken nimmt gleichzeitig die Gefahr einzelner Schauer und Gewitter zu. Der Wind wird am Nachmittag und Abend deutlich stärker. Verbreitet können starke bis stürmische Böen auftreten, vereinzelt sind auch Sturmböen möglich. Nach Angaben des DWD ist damit nicht nur in unmittelbarer Nähe von Gewittern zu rechnen.

Nächte bringen nur wenig Abkühlung

In der Nacht zum Freitag wechseln sich Wolken und klare Abschnitte ab. Vereinzelt können Schauer oder kurze Gewitter durchziehen. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen 21 und 15 Grad. Auf exponierten Schwarzwaldhöhen bleibt der Südwestwind stark bis stürmisch.

Am Freitag setzt sich zunächst freundliches Wetter durch. Später bilden sich besonders über dem Bergland wieder mehr Wolken. Damit steigt erneut die Wahrscheinlichkeit von Gewittern.

Die große Hitze schwächt sich zwar leicht ab, bleibt aber in weiten Teilen Baden-Württembergs bestehen. Im Hochschwarzwald werden bis zu 29 Grad erwartet. An Rhein, Neckar und Donau steigen die Temperaturen auf 32 bis 34 Grad. Der Westwind weht mäßig und erreicht in Böen teilweise starke Stärke. Bei Gewittern sind erneut Sturmböen möglich.

Auch am Wochenende über 30 Grad

In der Nacht zum Samstag treten örtlich Schauer und Gewitter auf. Die Temperaturen gehen auf 20 bis 15 Grad zurück. Der Samstag beginnt vielerorts heiter oder sonnig, regional können sich aber noch Wolken und letzte Niederschläge aus der Nacht halten.

Im weiteren Tagesverlauf entstehen erneut Quellwolken. Daraus können sich weitere Schauer und Gewitter entwickeln. Im Hochschwarzwald liegen die Höchstwerte bei rund 27 Grad, im übrigen Baden-Württemberg werden 30 bis 33 Grad erreicht. Bei Gewittern drohen stürmische Böen oder Sturmböen.

In der Nacht zum Sonntag lassen die Schauer und Gewitter nach. Danach lockern die Wolken zunehmend auf. Die Tiefstwerte bewegen sich zwischen 19 und 15 Grad. Lokal bleibt die Temperatur erneut über 20 Grad.