Naturphänomen im Südwesten: Die schönsten Bilder der Mondfinsternis

Mondfinsternis am 7.9.2025, aufgenommen am Reinhold-Maier-Turm in Börtlingen
Jonas Meier- Mondfinsternis am 7.9.2025 faszinierte viele Menschen – Beobachtungspunkte waren gut besucht.
- Ereignis am Reinhold-Maier-Turm: Klare Sicht trotz anfänglicher Wolken, reges Treiben vor Ort.
- Nächste totale Mondfinsternis in Deutschland erst am 31.12.2028, partielle am 28.8.2026 früh morgens.
- Totalität der Mondfinsternis dauerte von ca. 19.30 Uhr bis kurz vor 21 Uhr.
- Leser*innen können ihre Fotos einschicken – Veröffentlichung erfolgt kostenfrei.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es ist ein Spektakel, das so nur alle paar Jahre zu sehen ist: eine totale Mondfinsternis. Und das zu einer Uhrzeit, zu der die meisten Menschen noch wach waren. Die Eklipse begann gegen 19.30 Uhr und endete kurz vor 21 Uhr. Danach war der Mond nur noch partiell im Schatten. Allerorten machten sich Menschen auf, um den besten Blick auf das Himmelsspektakel zu erhaschen.
Eine Mondfinsternis kann es nur bei Vollmond geben. Die von der Sonne angestrahlte Erde wirft wie ein Sonnenschirm einen Schatten in den Weltraum. Wenn der Mond durch diesen Schatten läuft, sieht man eine Mondfinsternis. Steht der Trabant im vollen Umfang in diesem Schatten, spricht man von einer totalen Finsternis.
Viel los am beliebten Aussichtspunkt
Auch Leser Jonas Meier aus dem Kreis Göppingen war mit seiner Canon-Kamera unterwegs. Sein Schnappschuss zeigt den Reinhold-Maier-Turm bei Börtlingen mit Sternenhimmel und dem Mond. „Zu sehen ist das Ende der totalen Phase der Verdunklung und Wiedereintritt des Mondes in den Halbschatten der Erde (gut sichtbar am hellen linken Mondrand) um kurz vor 21 Uhr“, berichtet er in einer E-Mail.
Und er war nicht allein unterwegs: „Am Reinhold-Maier-Turm selbst herrschte reges Treiben am späten Sonntagabend, mehrere Personen nutzen den landkreisbekannten Aussichtspunkt, um das Ereignis in luftigen 20 Metern Höhe live mitzuerleben. Glücklicherweise lichteten sich die Wolken am Horizont noch und so konnte das astronomische Highlight nach kurzem Ausharren und Bangen zum Zeitpunkt des Mondaufgangs dann doch noch bis zum Ende der Mondfinsternis beobachtet werden.“
Her mit Ihren Bildern!
Haben Sie die Mondfinsternis auch fotografiert? Schicken Sie uns Ihr Bild und eine kurze Beschreibung, wo Sie unterwegs waren und wie Sie das Spektakel erlebt haben. Mit der Einsendung erklären Sie sich mit der kostenlosen Veröffentlichung einverstanden.
Danke an alle EinsenderInnen!
Leser Gerd Jooß aus Ulm versuchte vom Ulmer Eselsberg aus, Mond und Münster auf ein Bild zu bekommen. Er kämpfte aber mit den Wolken. „Leider kam der Mond erst relativ spät aus der horizontnahen Wolkenschicht heraus, so dass er dann schon ziemlich hoch über dem Münster stand. Etwas früher und dann neben dem Münster wäre schöner gewesen, aber that's life.“
Warum war der Mond rot?
Ungewöhnlich mag erschienen sein, dass der Mond zu keiner Zeit so verdunkelt war, wie man das etwa von einer Sonnenfinsternis kennt. Er schimmerte während der Finsternis rötlich, da die Strahlen der Sonne in der Atmosphäre der Erde gebrochen werden. Ganz lange, rote Sonnenstrahlen werden dabei in die Schattenzone hineingestreut und beleuchten den Mond dadurch rot. Wie intensiv dies wirkte, war abhängig unter anderem vom Smog in der Luft.
Die totale Mondfinsternis begann mit Eintritt des Mondes in den Halbschatten der Erde gegen 17.27 Uhr. Eine Stunde später geriet er in den Kernschatten. Gegen 19.30 Uhr begann die Totalität, die etwa bis kurz vor 21 Uhr dauerte. Dann schob sich der Vollmond aus dem Kernschatten heraus, bevor er ihn gegen 21.57 Uhr ganz verließ.
mit Material von dpa
Das nächste Mal verfinstert sich der Mond erst 2028
An Silvester in drei Jahren gibt es in Deutschland die nächste Chance, das spektakuläre Himmelsereignis einer totalen Mondfinsternis zu sehen. Wer sie zuvor sehen will, muss weit reisen: Am 3. März 2026 können Astronomiebegeisterte sie von Asien und Amerika aus sehen, sagt Carolin Liefke, stellvertretende Leiterin des Hauses der Astronomie in Heidelberg. In Deutschland gibt es die nächste Chance am 31. Dezember 2028.
Eine partielle Mondfinsternis kann man von Deutschland immerhin am 28. August 2026 beobachten. Allerdings müsse man hierfür in den sehr frühen Morgenstunden – gegen 4.30 Uhr – aufstehen, so Liefke.




















