Nach Überholmanöver auf A81: Beifahrer bei Unfall aus Pkw geschleudert

Nachdem er mehrere Autos chaotisch überholt hatte, verursachte ein 33-Jähriger auf der A81 einen schweren Unfall. Symbolbild.
Stefan PuchnerMit einem wilden Überholmanöver hat ein Autofahrer am Freitagabend (12.01.) für einen schweren Autounfall auf der A81 gesorgt. Wie die Polizei in einer Pressemitteilung schreibt, ereignete sich der Unfall gegen 21.47 Uhr.
Demnach hätten Zeugen beobachtet, wie der 33-Jährige mit seinem Fiat Ducato die A81 in Richtung Heilbronn zwischen der Anschlussstelle Pleidelsheim und der Anschlussstelle Mundelsheim verbotenerweise ein anderes Fahrzeug rechts überholte. Anschließend soll er in einem Zug über den mittleren Fahrstreifen auf den linken gewechselt sein, um dann zwei weitere Fahrzeuge zu überholen. Dann habe der Fahrer wieder auf den mittleren Fahrstreifen wechseln wollen. Dabei ist er laut Polizei aus unbekannten Gründen seitlich mit der linken Fahrzeugseite eines Sattelzugs zusammengestoßen.
Durch den Zusammenstoß verlor der 33-Jährige dann die Kontrolle über sein Auto. Er schleuderte über den mittleren und linken Fahrstreifen, kollidierte mit der Mittelleitplanke, schleuderte zurück auf den mittleren Fahrstreifen und knallte dort auf einen VW Bus mit Anhänger.
Der 30-jährige Beifahrer des Fiats wurde aus dem Pkw geschleudert. Er landete schwer verletzt auf dem linken Fahrstreifen. Der 33-jährige Fahrer wurde leicht verletzt. Beide Männer wurden in Krankenhäuser gebracht. Der 45-jährige Fahrer des VW Busses wurde auch leicht verletzt.
Autofahrer riecht nach Alkohol
Die Beamten stellten Alkoholgeruch bei dem 33-jährigen Fiatfahrer fest. Aufgrund dessen veranlassten sie eine Blutentnahme. Der Fiat und der VW Bus waren nach dem Unfall nicht mehr fahrtüchtig. Sie wurden abgeschleppt.
Die Fahrbahn in Richtung Heilbronn war bis 01:25 Uhr gesperrt. Fahrzeugteile, die während des Unfalls auf der Straße verteilt wurden, mussten beseitigt werden. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf etwa 50.000 Euro. Im Einsatz waren Rettungsdienst mit Notarzt, Feuerwehr, die Autobahnmeisterei Ludwigsburg und das Polizeipräsidium Ludwigsburg mit mehreren Fahrzeugen.

