Nach Trockenheit im April
: Bodensee-Pegelstand steigt wieder auf über drei Meter an

Im April hatte der Bodensee noch Schlagzeilen gemacht. Der See hatte extrem wenig Wasser. Doch der Pegelstand hat sich mittlerweile wieder etwas normalisiert.
Von
dpa
Konstanz
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Niedrigwasser am Bodensee: ARCHIV - 02.05.2025, Bayern, Wasserburg: Ein Tretboot liegt an einem Strandbad im seichten Wasser des Bodensees auf Grund.  (zu dpa: «Über drei Meter: Bodensee-Pegelstand steigt wieder an») Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Noch hat der Bodensee Niedrigwasser, doch die Pegel steigen.

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • Bodensee-Pegelstand stieg wegen Niederschlägen wieder auf über drei Meter.
  • Aktuell liegt der Pegelstand bei 3,01 Meter, immer noch 35 cm unter Normalwert.
  • April hatte Trockenheit mit einem Pegelstand von 2,70 Metern gebracht.
  • Niedrigwasser führte zu sichtbarem Seegrund und eingeschränkter Hafennutzung.
  • Ursache: geringe Regenfälle und wenig Schmelzwasser aus den Alpen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Bodensee-Pegelstand hat wieder die Marke von drei Metern überschritten. In Konstanz wurden am Morgen 3,01 Meter gemessen. Damit liege der Wasserstand aber immer noch mehr als 35 Zentimeter unter dem für diese Zeit üblichen Wert, erklärte ein Sprecher der Landesanstalt für Umwelt (LUBW) in Karlsruhe. Von Erholung könne man daher noch nicht sprechen.

Anhaltende Trockenheit hatte den Bodensee-Pegelstand im April auf etwas mehr als 2,70 fallen lassen. Der Seegrund war in weiten Teilen des Bodensees sichtbar. Wegen des Niedrigwassers konnten zum Saisonstart nicht alle Bodensee-Häfen von Passagierschiffen angefahren werden.

Ursache für den niedrigen Wasserpegel waren geringe Regenfälle und wenig Schmelzwasser aus den Alpen. Aufgrund von Niederschlägen im Einzugsgebiet des Sees sei der Wasserstand nun wieder angestiegen, so der LUBW-Sprecher weiter.