Nach Leichenfund im Schwarzwald: Tatverdächtiger hat sich ins Ausland abgesetzt

Rund sieben Wochen nach einem Tötungsdelikt in Trossingen hat die Polizei einen Verdächtigen.
Silas Stein/dpa- Leichenfund in Trossingen: 37-Jähriger starb durch Messerstiche am 25.01.2025.
- Polizei identifiziert Verdächtigen, deutscher und russischer Staatsbürger.
- Tatverdächtiger flüchtete ins Ausland, Motiv möglicherweise finanziell.
- Kriminalpolizeidirektion Rottweil übernimmt weitere Ermittlungen.
- Sonderkommission „Mondschein“ wird aufgelöst.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Montagmorgen, 27.01.2025, wurde in Trossingen (Kreis Tuttlingen) eine männliche Leiche entdeckt. Wie die Polizei später mitteilte, starb das 37-jährige Opfer am Samstag davor, zwischen 20 und 21 Uhr, an mehreren Messerstichen.
Intensive Ermittlungen der Sonderkommission„ Mondschein“ haben nun Früchte getragen. So teilen die Staatsanwaltschaft Rottweil und das Polizeipräsidium Konstanz mit, dass ein Tatverdächtiger identifiziert wurde. Der Mann, der sowohl deutscher als auch russischer Staatsbürger ist, hat sich allerdings bereits kurz nach der Tat ins Ausland abgesetzt – eine Festnahme gab es daher noch nicht. Ein klares Motiv für die Tat kann die Polizei bislang nicht nennen, ihren Ermittlungen zufolge könnte es aber finanzieller Natur sein.
Die Sonderkommission wird aufgelöst, die Fahndung nach dem Verdächtigen und weitere Ermittlungen zum Fall übernimmt die Kriminalpolizeidirektion Rottweil im normalen Betrieb.
