Mehrere Autos kollidieren
: Zwei Frauen sterben bei schwerem Unfall auf A5

Erst ein Unfall, dann eine tödliche Kettenreaktion: Auf der A5 bei Appenweier sterben zwei Frauen, nachdem Autofahrer wegen eines vorausgegangenen Zusammenstoßes abrupt bremsen müssen.
Von
dpa
Appenweier
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Ein Notarzt des Rettungsdienstes fährt durch die Innenstadt (Unschärfe durch Langzeitbelichtung). (zu dpa: «Zwei Frauen sterben bei schwerem Unfall auf A5»)

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • Auf der A5 bei Appenweier starben zwei Frauen nach einer Kettenreaktion bei einem Unfall.
  • Auslöser war ein Zusammenstoß zweier Autos nahe der Raststätte Renchtal beim Fahrstreifenwechsel.
  • Nachfolgende Fahrzeuge mussten stark bremsen – es kam zu einem weiteren Crash mit fünf Autos.
  • Vier Insassen blieben unverletzt, ein Beteiligter des ersten Unfalls wurde schwer verletzt.
  • Die A5 Richtung Karlsruhe war voll gesperrt, Staus von vier bis sechs Kilometern; DRK verteilte Getränke.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei einem schweren Unfall sind auf der A5 bei Appenweier (Ortenaukreis) in Richtung Karlsruhe zwei Frauen ums Leben gekommen. Sie waren mit ihrem Auto mit anderen Fahrzeugen kollidiert, die wegen eines Unfalls abrupt bremsen mussten, wie die Polizei mitteilte. 

Auslöser für den tödlichen Crash war nach ersten Erkenntnissen ein Zusammenstoß zweier Autos nahe der Raststätte Renchtal. Die Fahrzeuge kollidierten am Mittag beim Fahrstreifenwechsel und kamen nach dem Aufprall auf der Autobahn zum Stehen. Einer der Beteiligten wurde schwer verletzt. Die plötzlich auf der Fahrbahn stehenden Unfallwagen zwangen nachfolgende Autofahrer zu starken Bremsmanövern.

Frauen starben noch an der Unfallstelle

Daraufhin kam es zu dem weiteren schweren Unfall mit insgesamt fünf Fahrzeugen. Während die Insassen von vier Autos nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt blieben, starben die zwei Frauen laut Polizei noch an der Unfallstelle.

Die A5 Richtung Karlsruhe wurde für die Unfallaufnahme sowie die Bergungs- und Reinigungsarbeiten voll gesperrt. Die Aufräumarbeiten sollen laut einem Polizeisprecher voraussichtlich noch bis zum Abend dauern, der Verkehr wird an der Unfallstelle vorbeigeleitet. 

Im Schnitt habe es zwischen vier und sechs Kilometer Stau gegeben, sagte der Sprecher. Aufgrund der Hitze sei das DRK im Einsatz gewesen, um die Verkehrsteilnehmer im Stau mit Getränken zu versorgen. Die Verkehrspolizei ermittelt nun zum genauen Hergang. Der Sachschaden wird auf mehr als 100.000 Euro geschätzt.