Luftballon am Flughafen: Jubilarin bekommt Geburtstagspost von der Stuttgarter Polizei

Die Bundespolizei hat einen Luftballon am Stuttgarter Flughafen abgefangen und trotz der möglichen Gefahren recht freundlich reagiert.
-/Bundespolizeiinspektion Flughafen Stuttgart /dpa- Ballon mit „Sandra wird 50“ landete am Stuttgarter Flughafen
- Er flog rund 200 Kilometer aus Rheinland-Pfalz bis Stuttgart
- Fundort: geringer Höhe in westlicher Einflugschneise, überquerte Rollweg
- Bundespolizei warnt: Heliumballons können Luftverkehr gefährden
- Nichts passiert – Postkarte geht mit Glückwünschen an die Jubilarin zurück
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ob zum 1. oder 50. Geburtstag: Luftballons machen Freude. Allerdings nicht, wenn sie den Luftverkehr lahmlegen oder gar Schlimmeres verursachen. Zum Glück kam es so weit nicht, als am Sonntag ein Ballon am Stuttgarter Flughafen in geringer Höhe im Bereich der westlichen Einflugschneise einen Rollweg überquerte, wie die Polizei berichtet.
Auf dem Ballon stand geschrieben „Sandra wird 50“, dazu baumelte daran eine Postkarte. Wie sich herausstellte, hatte der Luftballon übers Wochenende rund 200 Kilometer zurückgelegt – mit Start in Rheinland-Pfalz, wo eine Sandra ihren 50. Geburtstag feierte, und ihr zu Ehren wohl die „Luftpost“ in den Himmel geschickt wurde.
Mögliche Gefahr für den Luftverkehr
Der Ballon sei neben einem Schneeräumfahrzeug liegengeblieben, wo ihn Einsatzkräfte einsammelten. „Auch vermeintlich harmlose Gegenstände wie mit Helium gefüllte Luftballons können eine Gefahr für den Luftverkehr darstellen“, warnt die Bundespolizei. Gerade im Bereich von Einflugschneisen und Rollwegen könnten startende und landende Maschinen beeinträchtigt werden.
Polizei schickt Postkarte an Geburtstagskind
In diesem Fall sei aber nichts passiert, sagte ein Sprecher. Daher Glück für Sandra – und zudem noch Geburtstagspost, die man nicht alle Tage bekommt: „Die Karte, die am Ballon hing, geht mit herzlichen Glückwünschen der Bundespolizei an die Jubilarin zurück“, teilte der Sprecher mit.
