Kontrolle am Stuttgarter Flughafen
: Zoll findet Luxusgüter im Wert von mehr als 100.000 Euro

Zwei Frauen wollen hochwertige Handtaschen und Kleidung mit nach Russland nehmen. Doch der Plan geht nicht auf.
Von
dpa
Stuttgart
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Zoll findet bei Kontrolle am Stuttgarter Flughafen Luxusgüter im Wert von mehr als 100.000 Euro.

Teure Kleidung und andere Luxusartikel hat der Zoll zwei Frauen am Stuttgarter Flughafen abgenommen, die damit nach Russland reisen wollten.

Zollverwaltung
  • Zoll stoppt zwei Frauen mit Luxusgütern im Wert von 114.000 Euro am Stuttgarter Flughafen.
  • Die Frauen wollten teure Handtaschen und Kleidung nach Russland schmuggeln.
  • EU-Verbot: Luxusgüter über 300 Euro dürfen nicht nach Russland exportiert werden.
  • Weitere Pakete mit Luxuswaren im Wert von 12.000 Euro in Leipzig sichergestellt.
  • Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Außenwirtschaftsgesetz eingeleitet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zollbeamte haben bei einer Kontrolle am Stuttgarter Flughafen Luxusgüter im Wert von 114.000 Euro gefunden. Zwei Frauen im Alter von 25 und 64 Jahren wollten Anfang November mit diesem hochwertigen Gepäck über die Türkei nach Russland reisen, wie das Zollfahndungsamt Stuttgart mitteilte. Sie trugen Luxusartikel wie Handtaschen und Bekleidung bei sich. 

Der Rat der Europäischen Union hatte infolge des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine beschlossen, dass keine Luxusgüter mit einem Wert von mehr als 300 Euro je Stück nach Russland ausgeführt werden dürfen. Die Luxusartikel im Gepäck der beiden Frauen überstiegen diesen Wert und wurden sichergestellt.

Pakete mit weiterer Luxusware in Leipzig sichergestellt

Die daraufhin aufgenommenen Ermittlungen des Zollfahndungsamts Stuttgart ergaben Hinweise, dass die beiden Frauen schon vor ihrer Abreise aus Deutschland sieben größere Pakete nach Russland verschickt hatten. „Eines dieser besagten Pakete wurde von unseren Leipziger Kollegen noch im dortigen Postverteilzentrum sichergestellt“ so Maximilian Obermaier, Pressesprecher des Zollfahndungsamts. Darin befanden sich weitere Luxusartikel im Gesamtwert von 12.000 Euro. Gegen die beiden Frauen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Außenwirtschaftsgesetz eingeleitet.