K.o.-Tropfen in Stuttgart?
: Polizei ermittelt nach mysteriösen Zusammenbrüchen auf Halloween-Party

Schwindel, Übelkeit, Bewusstlosigkeit: Nach einer Halloween-Feier mit Hunderten Gästen ermittelt die Polizei weiter wegen mindestens elf Fällen. Der Verdacht: K.o.-Tropfen.
Von
libo, dpa
Stuttgart
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Kürbisse als Halloween-Dekoration: ARCHIV - 27.10.2018, Baden-Württemberg, Stuttgart: Geschnitzte Halloween-Kürbisse mit Kerzen stehen vor einem Haus. Das NRW-Gesundheitsministerium warnt davor, von Tür zu Tür zu gehen und nach Süßigkeiten zu fragen (zu dpa: «Verletzte und Verdacht auf K.-o.-Tropfen bei Halloween-Party») Foto: Bernd Weissbrod/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Stuttgart: Verletzte und Verdacht auf K.-o.-Tropfen bei Halloween-Party

Bernd Weissbrod/dpa
  • Halloween-Party in Stuttgart: Elf Gäste klagten über Schwindel und Übelkeit, mussten ins Krankenhaus.
  • Verdacht auf K.o.-Tropfen: Polizei entnahm Blut- und Urinproben, Ergebnisse stehen noch aus.
  • Veranstaltung mit 1.500 Besuchern vorzeitig beendet, Einlass gestoppt.
  • Sicherheitskonzept mit Kontrollen vorhanden, Vorfälle dennoch außergewöhnlich.
  • Ermittlungen zu möglichen Tätern laufen weiterhin.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mehrere Partygäste waren am Freitagabend während der Veranstaltung plötzlich zusammengebrochen. Elf Personen klagten über Schwindel und Unwohlsein und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Inzwischen konnten alle Betroffenen die Klinik wieder verlassen.

Um den Verdacht auf K.-o.-Tropfen zu prüfen, nahmen Ermittler Blut- und Urinproben. Die Laborergebnisse werden in den kommenden Tagen erwartet. Auch mögliche Täter stehen im Fokus der Ermittlungen, wie ein Polizeisprecher am Wochenende mitteilte.

Einlass gestoppt und Party beendet

Die öffentliche Party mit dem Rapper Jazeek hatte rund 1.500 Besucherinnen und Besucher angezogen. Laut dem Veranstalter „Bad & Boozy“ brachen während der Feier mehrere Gäste plötzlich zusammen. Daraufhin wurde der Einlass gestoppt und die Veranstaltung vorzeitig beendet.

Nach Angaben des Veranstalters habe es ein umfassendes Sicherheitskonzept mit Taschenkontrollen und Security-Personal in allen Bereichen gegeben. Solche Vorfälle kämen bei Clubnächten immer wieder vor, hieß es – „aber in dieser Dimension war es schon heftig“.