
Katholikentag in Stuttgart endet: Weniger Publikum, viel Kritik: Warum die Kirche so nicht weitermachen kann – ein Kommentar
So wenige Besucher wie nie kamen zum Katholikentag. Eine Überraschung war das nicht: Pandemie und Kirchenkrise hinterlassen Spuren. Die Kirche sollte anfangen, die Mahnungen zu hören – und umzusteuern.

Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt am Donnerstag (26.05.2022) beim 102. Deutsche Katholikentag in Stuttgart. (Foto v.li.: die Praesidentin des Katholikentags und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp; Bundespraesident Frank-Walter Steinmeier; der baden-wuerttembergische Ministerpraesident Winfried Kretschmann (Gruene)) Bis Sonntag wollen laut Veranstaltern 25.000 angemeldete Besucher an Angeboten zu den Themen Klimagerechtigkeit, Flucht, Migration, Kirchenreform, Bildung und Gesundheit sowie Hilfe fuer Notleidende teilnehmen. Ein Schwerpunkt des Katholikentages ist der Ukraine-Krieg und dessen globale Folgen wie Energie- und Nahrungsmittelknappheit. (Siehe epd-Bericht vom 26.05.2022)
Jens Schulze