Hunde geschlagen?
: PETA erhebt Vorwürfe wegen Tiermisshandlung im Europa-Park

Die Organisation PETA erhebt schwere Vorwürfe wegen mutmaßlicher Tiermisshandlung im Europa-Park Rust und beruft sich auf Videoaufnahmen aus dem Umfeld einer Hundeshow.
Von
Laura Mensch
Rust
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Peta erstattet nach eigenen Angaben Strafanzeige.

Peta erstattet nach eigenen Angaben Strafanzeige gegen einen Tiertrainer, der im Europapark Rust eine Show veranstaltet und dabei Hunde misshandelt haben soll.

Archiv/Peta
  • PETA erhebt Vorwürfe gegen einen Hundetrainer im Europa-Park Rust wegen mutmaßlicher Tiermisshandlung.
  • Videoaufnahmen zeigen angeblich geschlagene und eingeschüchterte Hunde hinter den Kulissen.
  • PETA hat Strafanzeige erstattet und das Veterinäramt Ortenaukreis eingeschaltet.
  • Der Europa-Park äußerte sich bisher nicht, Ermittlungen der Behörden laufen.
  • Debatte über Tierauftritte in der Unterhaltungsbranche wird seit Jahren kontrovers geführt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Tierrechtsorganisation „Peta“ erhebt schwere Vorwürfe gegen einen an einer Hundeshow im Europa-Park Rust beteiligten Trainer. Nach Angaben der Organisation zeigen ihr zugespielte Videoaufnahmen, wie Hunde hinter den Kulissen der Show eingeschüchtert und geschlagen worden sein sollen. „Peta“ kündigte an, Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Freiburg zu erstatten und das zuständige Veterinäramt im Ortenaukreis eingeschaltet zu haben.

In dem Videomaterial seien verängstigte Hunde zu sehen, die auf aggressive Gesten reagieren und versuchen sollen, der Situation zu entkommen. Zudem werde ein Hundetrainer beim Weihnachtszirkus beschuldigt, eine Hündin mit einem Seil geschlagen zu haben. Die Echtheit der Aufnahmen und die genauen Umstände werden derzeit geprüft.

Video soll Misshandlung zeigen

„Peta“ wandte sich nach eigenen Angaben auch an die Geschäftsführung des Europa-Parks und forderte den Ausstieg aus sämtlichen Tierdressuren. Eine Sprecherin der Organisation erklärte, die gezeigten Szenen deuteten auf erhebliche Verstöße gegen den Tierschutz hin. Der beschuldigte Trainer war in der Vergangenheit mit Hundeshows auch in Fernsehsendungen aufgetreten.

Von Seiten des Freizeitparks ist noch keine Stellungnahme zu den Vorwürfen bekannt.

Der Europa-Park hatte bereits 2017 nach öffentlicher Kritik eine Elefantenshow aus dem Programm genommen. Ob und in welcher Form der Park auf die aktuellen Vorwürfe reagiert, war zunächst nicht bekannt. Die Ermittlungen der zuständigen Behörden dauern an.

Jahrelange Debatte um Tiere im Zirkus

Die Debatte über den Einsatz von Tieren in der Unterhaltungsbranche wird seit Jahren kontrovers geführt. Laut einer von „Peta“ zitierten repräsentativen Umfrage lehnt eine Mehrheit der Bevölkerung Tierauftritte im Zirkus ab. In Einzelfällen hatten Veranstalter nach öffentlicher Kritik angekündigt, künftig auf Tiernummern zu verzichten.