Highlights zu Weihnachten: 10 zauberhafte Weihnachtsmärkte in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg werden bald wieder zahlreiche schöne Weihnachtsmärkte aufgebaut.
Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH/A. Stephany, MTK / Achim Mende, Volkmar Könneke, Stadt Aalen, Verkehrsverein Tübingen- Baden-Württemberg bietet einzigartige Weihnachtsmärkte, darunter Tübingen mit selbstgemachten Ständen (13.-15. Dez).
- Aalens Weihnachtsmarkt im Besucherbergwerk „Tiefer Stollen“ lockt unterirdisch mit 30 Verkaufsständen (5.-8. Dez).
- Christkindelsmarkt in Baden-Baden, mit beeindruckender Kulisse, bietet ein Live-Programm (21. Nov.-6. Jan).
- Ravennaschlucht im Hochschwarzwald bietet eine besondere Atmosphäre (22. Nov.-15. Dez).
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Feuerwurst, Glühwein und gebrannte Mandeln – die heilige Dreifaltigkeit für viele Weihnachtsmarkt-Enthusiasten und -Enthusiastinnen. Denn wenn es langsam dunkel wird und die Lichter so schön leuchten, schmecken Speis und Trank besonders gut. Über 400 Weihnachts- und Wintermärkte werden in diesem Jahr laut der Landestourismusorganisation in Baden-Württemberg aufgebaut, jeder einzelne ist auf seine Weise sehenswert.
Hier finden Sie eine Auswahl an zehn originellen, schönen und sehr alten Weihnachtsmärkten in Baden-Württemberg, die einen Besuch wert sind.
1. Der selbstgemachte Weihnachtsmarkt
Tübingen ist mit seinen vielen Postkarten-Motiven in der Stadt längst kein Geheimtipp mehr im Ländle. Noch schöner aber scheint die Stadt zur Adventszeit, wenn auf dem historischen Marktplatz mit dem künstlerischen Rathaus der Weihnachtsmarkt läuft. „Über 350 lichtgeschmückte Stände stehen dicht gedrängt in den Altstadtgassen. Im Unterschied zu vielen anderen Weihnachtsmärkten im Land ist hier nahezu alles mit ‚Herz und Hand‘-gemacht: selbst gekocht, gestrickt, geschnitzt, gebastelt, gedrechselt, getöpfert, gemalt, gezimmert ...“, wirbt die Stadt auf ihrer Homepage. Geöffnet ist der Markt vom 12. bis zum 14. Dezember.
Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 21 Uhr, Sonntags bis 19 Uhr.
Für alle, die nicht mehr solange warten möchten: vom 2. bis zum 7. Dezember dreht sich in Tübingen alles um Schokolade. Beim „chocolART“, dem größten Schokoladenfestival Deutschlands, bieten mehr als 80 Austeller frischen Nougat, warme Getränke und ausgefallene Kunstwerke aus Schokolade. In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto „Colors of Latin America“, ein besondere Schwerpunkt liegt auf Kakao.
Öffnungszeiten: Dienstag von 13 bis 20 Uhr, Mittwoch bis Freitag von 10 bis 20 Uhr, Samstag von 10 bis 22 Uhr, Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

Anfang Dezember steht in Tübingen das Schokoladenfestival „chocolART“ auf dem Programm. In der Woche darauf können die Besucherinnen und Besucher auf dem Weihnachtsmarkt weiterschlemmen.
Christoph Schmidt/dpa2. Der Weihnachtsmarkt unter Tage
Bitte Helm aufsetzen! In Aalen gibt es zur Weihnachtszeit neben dem Markt „Reichsstädter Advent“ auf dem Spitzenhausplatz (27. November bis 23. Dezember) noch ein zweites Angebot: Im Besucherbergwerk „Tiefer Stollen“ in Wasseralfingen erwartet die Besucherinnen und Besucher ein traditioneller Weihnachtsmarkt mit rund 40 Verkaufsständen – nur eben unterirdisch. Und da die Temperatur im Bergwerk konstant bei etwa elf Grad liegt, ist es im Normalfall sogar wärmer als über Tage.
Mit der Grubenbahn werden die Besucherinnen und Besucher in das Bergwerk gefahren. Hierfür können online Tickets erworben werden: Erwachsene zahlen 8,50 Euro, Kinder ab sechs Jahren 4 Euro. Außerdem gibt es erstmalig einen zusätzlichen Weihnachtsmarkt an der Oberfläche, festlich geschmückte Hütten und kulinarische Genüsse inklusive. Geöffnet sind beide Märkte vom 4. bis zum 7. Dezember.
Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag von 14 bis 21 Uhr (letzte Einfahrt 20 Uhr), Samstag von 11 bis 21 Uhr (letzte Einfahrt 20 Uhr), Sonntag von 11 bis 19 Uhr (letzte Einfahrt 18 Uhr).

Mit der Bahn fahren die Besucherinnen und Besucher in das Bergwerk in Aalen-Wasseralfingen ein.
Stadt Aalen3. Der Weihnachtsmarkt mit der besonderen Architektur
Der Christkindelsmarkt in Baden-Baden, mit den Bergen des Schwarzwalds im Hintergrund, besticht vor allem durch seine Kulisse: Veranstaltungsort ist der Kurgarten, mitsamt des klassizistischen Kurhauses mit seiner hohen Kolonnade – ein Wahrzeichen der Stadt. Noch eindrucksvoller wirkt das Kurhaus zur Adventszeit, wenn die Säulen mit Lichterketten geschmückt sind.
Die Stadt verspricht online ein Live-Programm auf der Himmelsbühne, eine Märchenstraße, eine Krippenausstellung, eine Weihnachtsbackstube für Kinder, Gourmet-Iglus und vieles mehr. Der Christkindelsmarkt steht besonders lange, er ist vom 27. November bis zum 6. Januar geöffnet.
Öffnungszeiten: Täglich von 11 bis 21 Uhr. Ausnahmen: 24. und 31. Dezember: von 11 bis 15 Uhr, 1. Januar 2026: von 13 bis 21 Uhr, 6. Januar: von 11 bis 18 Uhr.

Das Kurhaus in Baden-Baden ist ein imposanter Bau, der mit der weihnachtlichen Dekoration Lust auf die Adventszeit macht.
Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH/A. Stephany4. Der Weihnachtsmarkt mit Riesenrad und Schlitten
In Karlsruhe kann der Christkindlesmarkt auf dem Markt- und Friedrichsplatz auch aus der Luft bestaunt werden: Ein Riesenrad mit geschlossenen Gondeln ist hier eine der Besonderheiten. Für Begeisterung dürfte auch der fliegende Weihnachtsmann mit seinem 500 Kilo schweren Schlitten und den Rentieren sorgen, der zweimal täglich über den Köpfen der Besucher hinwegschwebt – immer um 17 und 19.30 Uhr. „Der „Fliegende Weihnachtsmann“ ist einzigartig in Süddeutschland“, werben die KTG Karlsruhe Tourismus GmbH und die KME Karlsruhe Marketing und Event GmbH auf ihrer gemeinsamen Internetseite. „Hinter der bärtigen Maske verbirgt sich einer der weltweit besten Hochseilartisten – Falko Traber.“
Die kleinen Besucher können sich auf Geschenke vom Weihnachtsmann freuen, ebenso auf das Kinderland mit einer Dampflok auf dem Kirchplatz St. Stephan. Ein Highlight für Erwachsene dürfte noch die Glühweinpyramide sein, in der sie ihr Heißgetränk in besonderer Atmosphäre schlürfen können. Der Weihnachtsmarkt in der Fächerstadt läuft vom 24. November bis zum 23. Dezember.
Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag von 11 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag von 11 bis 22 Uhr.

Das Riesenrad ist ein echter Hingucker auf dem Christkindlesmarkt in Karlsruhe. Prominent im Bild, schön beleuchtet, ist die Glühweinpyramide zu sehen.
KTG Karlsruhe Tourismus GmbH/Bruno Kelzer5. Der Weihnachtsmarkt aus einer anderen Zeit
Die Glühweintassen – äh – die Hörner hoch! Für alle, die sich für Burgen und Ritter interessieren, dürfte der Markt in Esslingen genau das Richtige sein: Inmitten der Fachwerkhäuser verbinden sich vom 25. November bis zum 22. Dezember der Mittelalter- und der traditionelle Weihnachtsmarkt zu einer Veranstaltung. Geboten sind 180 Stände sowie etwa 500 kulturelle Programmpunkte, informiert die Esslinger Stadtmarketing & Tourismus GmbH online. „Wie vor vielen hundert Jahren bieten Händler ihre Waren feil, Handwerker demonstrieren ihre Kunst. Düfte fremder Speisen verführen die Nase, mittelalterliche Lieder erklingen“, heißt es dort weiter. „Feuerkünstler wirbeln ihre Fackeln in die Höhe und erhellen die Nacht. Das ist erlebte Geschichte zum Anfassen.“
Öffnungszeiten: Eröffnung am 25. November um 17 Uhr, Verkaufsstart um 16 Uhr. Dann täglich von 11 bis 20.30 Uhr, Freitag und Samstag von 11 bis 21.30 Uhr.
Übrigens: Einen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt findet man auch in Neu-Ulm, vom 28. November bis zum 21. Dezember auf dem Rathaus- und dem Johannesplatz. Auch hier sind unter anderem geboten: ein Karusell, eine lebendige Krippe und Vorführungen zu mittelalterlichen Handwerkskünsten.
Öffnungszeiten: Sonntag bis Mittwoch von 11.30 bis 21.30 Uhr, Donnerstag bis Samstag von 11.30 bis 22 Uhr.

Für einen Glühwein stellen sich die Besucherinnen und Besucher in Esslingen an der Taverne an. Hier dreht sich alles ums Mittelalter.
Christoph Schmidt/dpa6. Der Weihnachtsmarkt am schwäbischen Meer
Wer auch zur Weihnachtszeit ein bisschen Urlaubsfeeling erleben will, der sollte auf dem Weihnachtsmarkt am See in Konstanz vorbeischauen. Am Ufer des Bodensees, rund um die Konzertmuschel und auf der Markstätte stehen zwischen dem 27. November und dem 23. Dezember festlich geschmückte Hütten, ein historisches Pferdekarussell aus dem Jahr 1897 mit handgeschnitzten Figuren oder auch das Weihnachts-Wichtel-Dorf, ein Spielbereich für Kinder. Warme Getränke gibt's an der Christbaum Schänke oder in der Füxle Bar.
Öffnungszeiten: Wirte und Gastronomen haben ihre Stände täglich von 11 bis 21.30 Uhr geöffnet. Händler von Sonntag bis Donnerstag von 11 bis 20 Uhr, Freitag und Samstag von 11 bis 21:30 Uhr.

In Konstanz können die Besucherinnen und Besucher ihren Glühwein mit Blick über den Bodensee genießen.
Dagmar Schwelle und Veranstalter7. Der älteste Weihnachtsmarkt
Besonders geschichtsträchtig ist der Weihnachtsmarkt in Bad Wimpfen im Landkreis Heilbronn. „Der Weihnachtsmarkt zählt deutschlandweit zu den ältesten seiner Art. Bereits im Jahr 1487 verlieh Kaiser Friedrich III. der damaligen Reichsstadt Wimpfen das Privileg, vor Weihnachten einen Markt abhalten zu dürfen“, informiert die Stadt.
Mehr als 100 Buden warten an den ersten drei Adventswochenenden, also ab dem 28. November, in der Altstadt auf die Besucher. Die Stimmung können sie auch bei Nachtwächterführungen aufsaugen; Christkind und Nikolaus gehen zudem mit kleinen Geschenken und Geschichten im Schlepptau durch die Gassen. Im sogenannten „Genießerdorf“ im Wormser Hof gibt's allerlei süße und herzhafte Leckereien und im Alten Spital kann eine Krippenausstellung besichtigt werden.
Öffnungszeiten: Freitag und Samstag von 11.30 bis 21.30 Uhr, Sonntag von 11.30 bis 20 Uhr.

Ein Weihnachtsmarkt mit Tradition: Der Markt in Bad Wimpfen zählt zu den ältesten in Deutschland.
H. Sieling8. Der Weihnachtsmarkt mit den Engeln
Das Besondere am Barock-Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg ist nicht alleine die Kulisse auf dem Marktplatz mit seinen beiden Kirchen. Außergewöhnlich ist vor allem die Dekoration: Große, leuchtende Engelsfiguren wachen über die Buden und geben ein einzigartiges, weihnachtliches Bild ab. Rund 150 Aussteller sind vertreten, auf dem Programm stehen Figurentheater, Zauberei oder Clownerie für die kleinen Besucher. Am Abend sorgen Konzerte für die passende Stimmung.
Erstmalig stehen dieses Jahr auch Stände auf dem benachbarten Arsenalplatz. Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht eröffnet den Markt am 25. November um 18 Uhr gemeinsam mit dem Ludwigsburger Weihnachtsengel und dem Pop-Gospelchor „Voices of Peace“ in der Ludwigsburger Friedenskirche. Bis zum 22. Dezember hat der Markt anschließend täglich geöffnet.
Öffnungszeiten: Marktplatz: täglich von 11 bis 21 Uhr, Arsenalplatz: Sonntag bis Donnerstag von 11 bis 22 Uhr, Freitag und Sonntag von 11 bis 23 Uhr.

Die Engelsfiguren sorgen auf dem Barock-Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg für weihnachtliches Ambiente.
Tourismus & Events Ludwigsburg/Benjamin Stollenberg9. Der Weihnachtsmarkt vor historischer Kulisse
Wie wäre es mit einem Besuch des Weihnachtsmarkts in der ältesten Stadt Baden-Württembergs? Die Stadt Rottweil lädt vom 4. bis zum 14. Dezember in die Fußgängerzone ein, eingerahmt wird das Treiben von der historischen Kulisse mit seinen bunten Hausfassaden und dem Schwarzen Tor. „In den weihnachtlich geschmückten Hütten bieten Händler traditionelle Handwerkskunst an und die Rottweiler Chöre stimmen Weihnachtslieder an. Die Kleinsten vergnügen sich auf dem Kinderkarussell und dürfen in der KiJu-Kinderwerkstatt nach Herzenslust basteln und backen“, wirbt die Stadt online.
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 12 bis 20 Uhr, Freitag von 12 bis 21 Uhr, Samstag von 10 bis 21 Uhr, Sonntag von 12 bis 20 Uhr

Die älteste Stadt Baden-Württembergs lockt mit einem Weihnachtsmarkt in der Fußgängerzone, direkt vor dem Schwarzen Tor.
© Ralf Graner Photodesign10. Der Weihnachtsmarkt vor dem Wahrzeichen
In keiner Auflistung fehlen darf der Weihnachtsmarkt rund um den höchsten Kirchturm der Welt. Der Weihnachtsmarkt in Ulm spielt sich vom 24. November bis zum 22. Dezember auf dem Münsterplatz ab. Hier gibt es an 130 Ständen Kunsthandwerk, Geschenkideen und Leckereien. Der große Weihnachtsbaum ist mit mehr als 18.000 kleinen Lichtern ein wahres Highlight, außerdem die lebendige Krippe mit echten Tieren sowie die Musik, die aus dem Münsterportal klingt – das kündigt die Ulm-Messe GmbH schon einmal an. Für Familien ist ein Erzähltheater der Jungen Ulmer Bühne in der Jurte geboten, auch Kinderkarusselle versprechen Spaß für die kleinen Besucher.
Und: In diesem Jahr feiert der Wintermarkt seine Premiere. Bedeutet, dass einige Stände am Südlichen Münsterplatz nach dem Ende des Weihnachtsmarkts weitermachen, um auch zwischen den Jahren eine Anlaufstelle für eine Tasse Glühwein, eine Wurst oder auch eine Fahrt mit dem Bähnle zu sein. Vom 26. Dezember bis zum 6. Januar hat der Wintermarkt geöffnet, die Öffnungszeiten werden noch bekanntgegeben.
Öffnungszeiten: Weihnachtsmarkt: täglich von 10 bis 20.30 Uhr
In Ulm gibt es noch weitere Veranstaltungen zur Adventszeit: Der Winterzauber am Eselsberg fällt in diesem Jahr aus, dafür gibt es auf dem Gelände ab dem 7. November einen Weihnachtsmarkt. Das Winter Wunder in Söflingen startete bereits am 31. Oktober.

Festliche Stimmung kommt auf, wenn aus dem Ulmer Münster Musik über den Weihnachtsmarkt schallt.
Volkmar KönnekeKarte mit Weihnachtsmärkten in Baden-Württemberg
Weil eine Auswahl mit zehn Märkten noch lange nicht die gesamte Bandbreite an Weihnachtsmärkten in Baden-Württemberg abdeckt, gibt's untenstehend zusätzlich eine Karte mit weiteren großen, schönen und beliebten Märkten. Einfach am Handy auf einen der grünen Punkte klicken oder am PC mit der Maus darüber fahren – dann ploppt ein Fenster mit Datum und Stadt auf.