Halloween in BW und Bayern: Nagel in Halloween-Süßigkeit, Polizeibeamten gebissen, Böllerwürfe – Das war die Nacht

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. (zu dpa: «Nagel in Halloween-Süßigkeit gefunden»)
Lino Mirgeler/dpa- Mutter in Mittelfranken fand Nagel in Halloween-Süßigkeit ihrer Tochter – Polizei ermittelt.
- Jugendlicher warf Böller auf Mädchen in Freilassing – niemand verletzt, Polizei ermittelt.
- In Bayern verlief Halloween meist ruhig, mit 60 polizeilichen Einsätzen in der Oberpfalz.
- Baden-Württemberg: Rund 200 Polizeieinsätze in Freiburg, darunter Eier- und Böllerwürfe.
- In Lahr biss ein 37-Jähriger einem Polizisten in den Finger – 50 Einsätze in Offenburg.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine Mutter hat in Mittelfranken in der Halloween-Süßigkeit ihrer Tochter einen zwei Zentimeter langen Nagel gefunden. Das zwölf Jahre alte Mädchen habe das kleine Schokoladen-Ei mit Füllung beim von Tür zu Tür gehen in Dinkelsbühl (Landkreis Ansbach) gesammelt, teilte die Polizei mit.
Die Polizei ermittle nun, wie der Nagel in den Schokoladenbon gelangte. Es sei nicht auszuschließen, dass er absichtlich hineingesteckt wurde, sagte ein Polizeisprecher. Auch ein Produktionsfehler werde geprüft. Laut Polizei wurden die Eltern der anderen Kinder, die mit dem Mädchen unterwegs waren, verständigt. Bislang seien keine weiteren Süßigkeiten mit gefährlichen Gegenständen entdeckt worden. Verletzt wurde demnach niemand.
Jugendlicher wirft Böller auf Mädchen
Auch im oberbayerischen Freilassing (Landkreis Berchtesgadener Land) ging ein heikler Vorfall glimpflich aus: Dort warf ein zunächst unbekannter Jugendlicher Polizeiangaben zufolge einen Böller in Richtung einer Gruppe mit drei Mädchen. Der Feuerwerkskörper prallte am Fuß eines Mädchens ab und explodierte wenige Meter neben der Gruppe auf dem Asphalt. „Glücklicherweise wurde niemand verletzt“, hieß es weiter. Die Polizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung.
Im übrigen Freistaat ist Halloween nach ersten Einschätzungen der Polizei ohne größere Störungen verlaufen. Die Präsidien meldeten am Morgen eine relativ ruhige Nacht. In der Oberpfalz gab es laut einer Polizeisprecherin über 60 Einsätze mit Polizeibezug – ähnlich viele wie im vergangenen Jahr. Den Angaben nach waren die Beamten hauptsächlich wegen Ruhestörungen gefordert, unter anderem, weil Böller gezündet wurden. Auch Sachbeschädigungen und Körperverletzungen seien gemeldet worden.
Rund 200 Einsätze in Baden-Württemberg
Zu hunderten Einsätzen musste die Polizei in der Halloween-Nacht ausrücken. Allein das Polizeipräsidium in Freiburg zählte rund 200 Einsätze. Es seien etliche Eier und Böller geworfen worden, sagte ein Sprecher. Ein Jugendlicher habe sich bei einem Böllerwurf in Gundelfingen leicht verletzt.
Auch etwas weiter nördlich, in Mittelbaden, beschäftigte die Halloween-Nacht die Beamten. Ein 37-Jähriger habe einen Beamten in den Finger gebissen, wie eine Sprecherin erklärte. Der Polizist wollte den Mann in Gewahrsam nehmen, nachdem dieser in Lahr in einer Diskothek randaliert hatte. Insgesamt zählten die Beamten des Präsidiums Offenburg rund 50 Einsätze.
In der Landeshauptstadt waren ebenfalls viele Feiernde unterwegs. Ein Sprecher kam am Morgen auf rund 40 sogenannte „Unfug-Einsätze“, zu denen die Polizei unter anderem Eier- und Pyrotechnikwürfe zählt. Ein Sprecher der Polizei in Pforzheim sprach von 65 Einsätzen, die sich über das ganze Dienstgebiet erstreckten.
