Großer Einsatz in Schwendi
: Durchsuchung steht in Zusammenhang mit einem Cold Case aus Göppingen

In Schwendi gab es am Donnerstagmorgen einen größeren Polizeieinsatz. Am Nachmittag wurde bekannt: Dabei ging es um ein 40 Jahre zurückliegendes Tötungsdelikt im Kreis Göppingen.
Von
Kerstin Auernhammer
Schwendi
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In Schwendi kam es am Donnerstagmorgen (6.11.) zu einem größeren Polizeieinsatz.

Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
  • Größerer Polizeieinsatz in Schwendi (Kreis Biberach) am Donnerstagmorgen (6.11.).
  • Polizei durchsuchte ein Gebäude mit zahlreichen Kräften, darunter Zivilfahrzeuge und Räumungsfahrzeug.
  • Hintergrund ist ein länger zurückreichendes Ermittlungsverfahren, keine Gefahr für die Bevölkerung.
  • Ob Spezialkräfte beteiligt waren, ist unklar; Details zur Durchsuchung wurden nicht genannt.
  • Der Einsatz wurde am Mittag abgeschlossen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei einem größeren Einsatz in Schwendi (Kreis Biberach) hat die Polizei mit zahlreichen Kräften ein Haus durchsucht. Am Donnerstagmorgen (6.11.) waren mehrere Polizeiautos, mitunter auch Zivilfahrzeuge und ein Räumungsfahrzeug, im Einsatz, wie eine Polizeisprecherin sagte. Am Mittag wurde der Einsatz beendet.

Während die Polizei sich am Morgen noch bedeckt hielt, kam am Nachmittag der Hintergrund der Durchsuchung ans Tageslicht. Dabei ging es um ein 40 Jahre zurückliegendes Verbrechen im Kreis Göppingen. In Deggingen war damals die Leiche einer 31 Jahre alten Frau gefunden worden. Es handelt sich um einen von mehreren ungeklärten Cold Cases, die von der Polizeidirektion Ulm derzeit genauer unter die Lupe genommen werden.

Verdächtiger wird vernommen

Im Laufe der Ermittlungen war ein 69 Jahre alter Mann aus einem Teilort von Schwendi ins Visier geraten. Heute früh wurde nun sein Wohnhaus durchsucht, der Mann selbst sei angetroffen worden. Man habe ihn auf eine Polizeidienststelle gebracht, so die Ulmer Polizei. Ob der Mann festgenommen wurde oder wieder auf freien Fuß kam, wollte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft nicht sagen. Wie sie auf den Verdächtigen kam, ist unklar. Die weiteren Ermittlungen liegen nun bei der Kripo Göppingen und der Staatsanwaltschaft Ulm.

mit Material von dpa

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