Großbrand in Schemmerhofen
: Vorsätzliche Brandstiftung? Polizei nimmt Verdächtigen fest

Ein 34-Jähriger soll für einen Großbrand in Schemmerhofen verantwortlich sein. Die Staatsanwaltschaft Ravensburg beantragte einen Haftbefehl.
Von
Uwe Keuerleber
Schemmerhofen
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Feuer in historischem Gebäude in Schemmerhofen: 02.02.2026, Baden-Württemberg, Schemmerhofen: Feuerwehrleute bekämpfen u.a. mit Hilfe einer Drehleiter einen Brand in einem historisches Gebäude aus dem 17. Jahrhundert. Foto: Braun/swd-medien/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein 34-Jähriger soll für einen Großbrand eines Mehrfamilienhauses verantwortlich sein.

Braun/swd-medien/dpa
  • Großbrand in Schemmerhofen: Polizei vermutet vorsätzliche Brandstiftung.
  • Verdächtig: 34-jähriger Bewohner, Feuer in Wohnung im 1. Obergeschoss.
  • Brand am Montagabend (02.02.2026) in der Schloßgasse, Einsatz bis Vormittag.
  • Haftbefehl am 3. Februar erlassen; Verdächtiger in Untersuchungshaft.
  • Vorwürfe: versuchter Mord, schwere Brandstiftung; Schaden ca. eine Million Euro.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Schemmerhofen geht die Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Ein 34-jähriger Bewohner steht im Verdacht, das Feuer in seiner Wohnung im ersten Obergeschoss gelegt zu haben.

Am Montagabend (02.02.2026) war in der Schloßgasse im Schemmerberger Ortsteil Schemmerhofen ein Mehrfamilienhaus in Brand geraten. Das Feuer brach kurz vor 19 Uhr aus, ein Großaufgebot an Rettungskräften war im Einsatz. Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten bis in den Vormittag des nächsten Tages an.

Verdächtiger in Untersuchungshaft

Der Verdächtige wurde mit leichten Verletzungen in eine Klinik gebracht und von der Polizei vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Ravensburg beantragte beim Amtsgericht Biberach Haftbefehl, der von der zuständigen Haftrichterin am 3. Februar erlassen wurde. Dem Deutschen werden versuchter Mord, versuchte Brandstiftung mit Todesfolge, schwere Brandstiftung, gefährliche Körperverletzung sowie Sachbeschädigung vorgeworfen. Der Beschuldigte befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ravensburg und der Kriminalpolizei dauern an. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der entstandene Sachschaden auf etwa eine Million Euro. Weitere Informationen werden derzeit nicht bekanntgegeben.