Schutz vor Messerangriffen: So sehen die neuen Uniformen der Polizei Baden-Württemberg aus

Der Minister für Inneres und Digitalisierung, Thomas Strobl, präsentierte die neuen Uniformen im Polizeipräsidium Stuttgart.
IM/Leif Piechowski- Baden-Württemberg führt neue, schnitthemmende Polizeiuniformen ein.
- Ausstattung: Softshell-Jacken, Langarmhemden, Cargohosen, Poloshirts.
- Ziel: Schutz vor Messerangriffen, ohne Beweglichkeit zu beeinträchtigen.
- Einführung frühestens ab März, spätestens im Herbst.
- Gewalt gegen Polizei stieg in zehn Jahren um 43,4 Prozent; Details zu Schutzzonen geheim.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Polizistinnen und Polizisten geraten zunehmend ins Visier von Aggression. Von Beleidigungen und Bedrohungen über Widerstand und tätliche Angriffe bis hin zu versuchter Tötung: Die Zahl der Gewaltverbrechen gegen Polizeibeamtinnen und -beamte in Baden-Württemberg ist in den vergangenen zehn Jahren um 43,4 Prozent gestiegen.
Um die Sicherheit der Einsatzkräfte im Dienst zu erhöhen, sollen diese frühestens ab März, spätestens im Herbst, mit neuen, optimierten Uniformen ausgestattet werden. Innenminister Thomas Strobl (CDU) stellte die „Blaue Uniform 2.0“ am Montag, 16. Februar 2026, im Polizeipräsidium Stuttgart vor.
Keine hundertprozentige Sicherheit
Ausgerüstet werden die Polizistinnen und Polizisten mit neuen Softshell-Jacken, Langarmhemden, Cargohosen und Poloshirts. Diese enthalten schnitthemmende Elemente, die empfindliche Körperbereiche gegen Messerangriffe schützen sollen.
Gleichzeitig sei der Tragekomfort nicht außer Acht gelassen worden, betont Thomas Strobl. Mangelnde Beweglichkeit könne den Einsatzkräften in ihrer Arbeit zum Nachteil werden. „Ich kann die Polizistinnen und Polizisten nicht in eine Ritterrüstung stecken“, stellt er klar.
Wie der Innenminister einräumt, garantiert die neue Uniform natürlich keine hundertprozentige Sicherheit. Die neuen Uniformen seien lediglich ein Mosaikstein, keine Universallösung. Wo sich die gehemmten Bereiche befinden, macht die Polizei daher nicht öffentlich. Man wolle „keine Anleitung“ für das gezielte Umgehen der geschützten Stellen geben.









