Gefahr in den Bergen
: Behörden warnen vor Felsabsturz am Säntis in der Schweiz

Ein Pilot entdeckt eine instabile Stelle am Säntis. Warum Wanderwege offen bleiben und welche Gebiete nun gesperrt sind.
Von
dpa
Schwägalp
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Am Säntis droht ein Felsabsturz. Wanderwege sind nicht gefährdet.

Thomas Warnack/dpa
  • Am Säntis droht ein Felsabsturz, bis zu 15.000 Kubikmeter könnten sich lösen.
  • Geologen bestätigten die instabile Stelle, die ein Pilot bei einem Überflug entdeckte.
  • Gebiete sind gesperrt – Wanderwege bleiben offen, so die Behörden in Appenzell Ausserrhoden.
  • Eine Straße unterhalb ist für Fußgänger gesperrt, Auto- und Radfahrer dürfen sie nutzen.
  • In einer nahe gelegenen Kiesgrube wurde der Betrieb sofort eingestellt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Berg Säntis in der Schweiz droht ein Felsabsturz. Bis zu 15.000 Kubikmeter Fels könnten sich aus einer Steilwand lösen, berichten die Behörden im Kanton Appenzell Ausserrhoden. Sie haben Gebiete gesperrt, aber Wanderwege sind nicht betroffen. 

Ein Pilot habe bei einem Überflug die instabile Stelle entdeckt. Weitere Abklärungen durch Geologen hätten die Gefahr bestätigt. Das Gebiet liegt knapp einen Kilometer vom Hotel auf der Schwägalp entfernt. Dort liege eine Kiesgrube, wo der Betrieb sofort eingestellt worden sei. 

Eine Straße unterhalb der Felswand wurde für Fußgänger gesperrt. Auto- und Radfahrer dürfen sie weiter benutzen, weil sie sich weniger lange in der Gefahrenzone aufhalten, hieß es weiter. 

Der gut 2.500 Meter hohe Säntis liegt in der Ostschweiz zwischen den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und St. Gallen.