Gefährliche Aktion: Steine im Gleisbett – Jugendliche gefährden Bahnverkehr

Jugendliche in Schorndorf legten Steine auf Zugleise (Symbolbild).
Sven Hoppe/dpa- Vier Jugendliche legten Steine auf Gleise in Schorndorf, gefährdeten Bahnverkehr.
- Polizei fand die 16-jährigen Täter, Ermittlungsverfahren eingeleitet.
- Bundespolizei warnt vor lebensgefährlichen Gleisblockaden.
- Züge können bei Hindernissen entgleisen, Gefahr für Passagiere.
- Aufenthalte im Gleisbereich sind extrem gefährlich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine gefährliche Dummheit begingen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag vier Jugendliche in Schorndorf: Die 16-Jährigen legten am Haltepunkt Weiler Steine auf die Gleise. Zum Glück passierte nichts und die aufgelegten Steine wurden von durchfahrenden Zügen überfahren.
Die Bundespolizei konnte die vier Tatverdächtigen mit deutscher Staatsangehörigkeit ausfindig machen. Sie wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Durch die Bundespolizei wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.
Hindernisse können lebensgefährlich sein
Die Bundespolizei warnt, dass Hindernisse, wie Steine im Gleisbett, sehr gefährlich sind. Ein Zug kann dadurch aus den Gleisen springen und verunfallen. Umherfliegende Schottersteine und Splitter gefährden nicht nur die Täter, sondern auch vor allem Zugpassagiere und wartende Reisende.
Auch weist die Bundespolizei darauf hin, dass Aufenthalte im Gleisbereich lebensgefährlich sind. Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft erst sehr spät wahrgenommen werden. Selbst bei einer sofort eingeleiteten Notbremsung kommen Züge erst nach mehreren hundert Metern zum Halt. Beispielsweise beträgt der Bremsweg eines Zuges bei 100 km/h bis zu 1.000 Meter.

