Frontalcrash auf B31
: Drei Tote und mehrere Verletzte bei schwerem Verkehrsunfall

Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Mittwochnachmittag (4.6.) auf der B 31 bei Überlingen drei Personen zu Tode gekommen und drei weitere schwer verletzt..
Von
Uwe Keuerleber
Ravensburg
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Krankenwagen im Einsatz: ARCHIV - 08.02.2024, Berlin: Ein Rettungswagen der Feuerwehr fährt mit Blaulicht zum Einsatz. (zu dpa: «Neunjähriger bei Kollision mit Auto schwer verletzt») Foto: Monika Skolimowska/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Auf der B31 kamen bei einem Unfall drei Personen ums Leben.

Monika Skolimowska/dpa
  • Schwerer Unfall auf B31 bei Überlingen: 3 Tote, 3 Schwerverletzte.
  • Mercedes prallte frontal in BMW, beide Fahrzeuge hatten je 3 Insassen.
  • Opfer: 2 Frauen (75, 71) im Mercedes, 1 Frau (74) im BMW.
  • Fahrer des Mercedes (75) und des BMW (86) sowie ein Mitfahrer (75) schwer verletzt.
  • Polizei ermittelt, B31 voll gesperrt, Umleitung eingerichtet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Laut Polizei war ein mit drei Insassen besetzter Mercedes gegen 14.45 Uhr die B 31 von Überlingen in Richtung Uhldingen-Mühlhofen unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Überlingen-Burgberg und Überlingen-Rengoldshausen kam das Fahrzeug in einer langgezogenen Rechtskurve aus bislang nicht geklärtem Grund langsam nach links auf die Gegenfahrspur. Dort prallte der Wagen frontal in einen  entgegenkommenden BMW, in dem sich drei Insassen befanden.

Drei Insassen verstarben noch an der Unfallstelle

Durch die Wucht des Aufpralls wurden Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr, die mit rund 30 Einsatzkräften und mehreren Fahrzeugen vor Ort war, mit technischem Gerät aus den Fahrzeugwracks befreit werden. Trotz sofortiger notärztlicher Hilfe verstarben zwei Frauen aus dem Mercedes, 75 und 71 Jahre alt, sowie eine 74-jährige Mitfahrerin im BMW noch an der Unfallstelle.

Der 75-jährige Mercedesfahrer, der 86-jährige Fahrer des BMW sowie sein 75-jähriger Mitfahrer wurden schwer verletzt und vom Rettungsdienst, der mit drei Rettungshubschraubern, mehreren Notärzten und einer größeren Anzahl von Rettungsfahrzeugen und Einsatzkräften vor Ort war, erstversorgt und in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Ersthelfer, Zeugen und Einsatzkräften wurden von der Psychosozialen Notfallversorgung betreut. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen, in die auch ein Gutachter mit eingebunden wurde. Die B 31 musste in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden, es wurde eine örtliche Umleitung eingerichtet.