SWP+SWP+Folgen des Klimawandels
: Population halbiert – Dürren gefährden Regenwürmer im Land

Die unscheinbaren Bewohner des Bodens sind wichtig für den Nährstoffkreislauf. Doch sie sind vom Klimawandel bedroht, wie aus dem Klimamonitoring 2025 hervorgeht.
Von
Ronja Engels
Karlsruhe
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Der Regenwurm ist für Landwirte ein wichtiger „Mitarbeiter“.

Ein Regenwurm auf einer Hand (Foto vom 11.02.2022). Wer auf dem Acker oder im Garten auf den Pflug verzichtet, tut nicht nur dem Regenwurm etwas Gutes, sondern auch dem Boden. "Beim Pfluegen kommen viele dieser Tiere um. Dabei ist der 'Gemeine Regenwurm' ein unverzichtbarer Bodeningenieur", sagte der Bodenkundler Georg Guggenberger von der Universitaet Hannover anlaesslich des "Tages des Regenwurms" (15. Februar) dem Evangelischen Pressedienst (epd). Mit seinen bis zu drei Meter tiefen senkrechten Gaengen trage Lumbricus terrestris, wie der bis zu 30 Zentimeter lange Regenwurm von Biologen genannt wird, zum Erhalt und zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. (Siehe epd-Gespraech vom 14.02.2022)

Der 15. Februar ist der Tag des Regenwurms. 2025 hat er sich zum zwanzigsten Mal gejährt. (Symbolbild)

Nancy Heusel/epd