: 20 Jahre nach der Katastrophe: Das sagen Augenzeugen und Betroffene heute
Am 1. Juli 2002 passiert das Unfassbare: Über Überlingen kollidieren zwei Flugzeuge. 71 Menschen sterben, darunter viele Kinder und Jugendliche. Ein Angehöriger wird selbst zum Täter. Wie sieht 20 Jahre danach das deutsch-russische Gedenken aus?
Blankes Entsetzen: Angehörige der russischen Absturzopfer trauern am zerstörten Heck der Tupolew um ihre Angehörigen.⇥⇥
Rolf Haid/dpa
Der Bauingenieur Witali Kalojew verlor bei dem Unglück Frau und Kinder und tötete später den verantwortlichen Fluglotsen in einem Akt von Selbstjustiz.
Tobias Kleinschmidt/dpa
Angehörige demonstrieren in Bülach. Dort standen 2007 Mitarbeiter der Schweizer Flugsicherung Skyguide vor Gericht.⇥
Alessandro Della Bella/dpa
War vor 20 Jahren Oberbürgermeister von Überlingen und muss noch oft an das Unglück denken: Volkmar Weber.⇥
Felix Kästle / dpa
Nadja Wintermeyer hat russische Wurzeln und half nach dem Unglück als Dolmetscherin aus. Heute engagiert sie sich im Verein „Brücke nach Ufa“⇥
Privat
Das Denkmal in Brachenreuthe mutet wie eine zerrissene Perlenkette an. Damit soll an das aprupte Lebensende der Opfer erinnert werden.
Tanja Wolter
gehörte zu den ersten Berichterstattern an der Absturzstelle.