Feuer in Esslingen
: Dachstuhl in Flammen –Mehrfamilienhaus unbewohnbar

Zwei Leichtverletzte und ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Euro sind die Folge eines Brands in der Nacht auf Dienstag in Esslingen. Die Bewohner eines Mehrfamilienhauses verloren ihr Zuhause.
Von
Kerstin Auernhammer
Esslingen
Jetzt in der App anhören
Esslingen a.N.: Dachstuhl steht in Vollbrand. Mehrfamilienhaus unbewohnbar: In der Nacht von Montag auf Dienstag kam es in der Hirschlandstrasse 112 in Esslingen am Neckar, gegenueber des Esslinger Klinikums zu einem Dachstuhlbrand. 14 Fahrzeuge und rund 80 Einsatzkraefte der Esslinger Feuerwehr, darunter zwei Drehleitern rueckten daraufhin in die Hirschlandstrasse aus. Beim Eintreffen der Einsatzkraefte befand sich der Dachstuhl des Mehrfamilienhauses bereits in Vollbrand, so der Einsatzleiter, Herr Olaf Bueermann. Umgehend rueckten Trupps mit Atemmasken in das Gebaeude vor um alle Hausbewohner zu evakuieren. 28 Menschen wurden evakuiert und in das gegenueberliegende Klinikum gebracht. Ob Menschen verletzt wurden konnte noch nicht mitgeteilt werden. Da das Haus nicht mehr bewohnbar ist, uebernahm die Stadt Esslingen mit Unterstuetzung des DRK sofort die Bemuehungen Notunterkuenfte zu organisieren. Die groesste Gefahr und Herausforderung beim Brand und der Brandbekaempfung ging von einem drohenden Uebergriff der Flammen auf das direkt angrenzende Mehrfamilienhaus mit der Hausnummer 110 aus, so Herr Bueermann. Die beiden eingesetzten Drehleitern teilten sich die Brandbekaempfung von oben. Waehrend eine die Flammen des Hauses 112 bekaempfte, kuehlte die Zweite das Haus 110. Auf Grund der dichten Bauweise der beiden Haeuser konnte ein Uebergreifen nicht vollends verhindert werden. Ein kleiner Teil des Daches des angrenzenden Hauses geriet in Brand. Zwei Wohnungen sind hier betroffen. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden von der Polizei aufgenommen. Diese war mit gezaehlten 5 Fahrzeugen vor Ort. Die Hirschlandstrasse wurde waehrend der Dauer des Einsatzes gesperrt. Zu Einschraenkungen fuer das Klinikum kam es ersten Informationen nach nicht. Weitere Informationen folgen durch Pressemitteilungen der Polizei und Feuerwehr im Laufe des Vormittags

Die Feuerwehr rückte mit zwei Drehleitern an,  um den Brand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses in Esslingen zu löschen.

SDMG / Kern
  • Großbrand in Esslingen: Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses stand in Flammen.
  • 28 Bewohner obdachlos, zwei Leichtverletzte, Sachschaden in Hunderttausenden Euro.
  • Feuerwehr bekämpfte Feuer mit zwei Drehleitern, Nachbarhaus teils beschädigt.
  • Betroffene vorübergehend in Klinik untergebracht, Polizei ermittelt Brandursache.
  • Nachlöscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mitten in der Nacht sind Anwohner der Hirschlandstraße in Esslingen von Sirenen und Martinshorn geweckt worden. In einem Mehrfamilienhaus an der Straße war am Dienstag (2.9.2025) gegen halb zwei Uhr ein Feuer ausgebrochen. Polizei, Feuerwehr und Rettungswagen rückten aus. Während ein Teil der Einsatzkräfte die Bewohner in Sicherheit brachte, machte sich der andere an die Löscharbeiten.

Aus dem Dachstuhl loderten offene Flammen. Reporter der Süddeutschen Mediengesellschaft berichteten, dass die Feuerwehr mit zwei Drehleitern den Brand bekämpfte und gleichzeitig versuchte, ein Übergreifen der Flammen auf Nebengebäude zu verhindern. In einem Nachbarhaus sei ein Teil des Daches ebenfalls in Brand geraten, so die SDMG unter Berufung auf die Einsatzkräfte.

Knapp 30 Menschen verlieren ihr Zuhause

Im hauptsächlich betroffenen Haus lebten laut SDMG 28 Menschen. Diese wurden zunächst in der Klinik direkt gegenüber des Brandorts untergebracht. Die Polizei berichtete später von zwei Leichtverletzten. Helfer des Deutschen Roten Kreuzes und der Stadt Esslingen bemühten sich sofort um Notunterkünfte für die nun obdachlosen Bewohnerinnen und Bewohner.

Die Ursache für das Feuer ist noch unklar, die Polizei ermittelt. Den Sachschaden schätzt die Polizei in ersten Angaben auf mehrere hunderttausend Euro. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden.