Feuer im Schwarzwald-Baar-Kreis
: Brand in Lidl-Lagerhalle verursacht hohen Schaden

Kilometerweit ist die Rauchwolke zu sehen. Bei dem Logistikzentrum des Supermarktes Lidl bricht ein Feuer aus. Was bislang zu den Hintergründen bekannt ist.
Von
dpa
Hüfingen
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Brand in Lidl-Logistikzentrum in Hüfingen

Brand in Lidl-Logistikzentrum in Hüfingen.

Christian Klemm/onw-images/dpa
  • Feuer in Lidl-Logistikzentrum in Hüfingen verursacht hohen Sachschaden.
  • Polizei schätzt den Schaden am Zentrallager auf rund 500.000 Euro.
  • Verletzt wurde niemand – der Halleninnenraum war stark verraucht.
  • Palettenlager im Außenbereich brannte, Flammen griffen auf die Fassade über.
  • Rauchwolke kilometerweit sichtbar, Warnmeldung aktiv; Ursache noch unklar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Beim Brand einer Lagerhalle eines Lidls im Schwarzwald-Baar-Kreis ist ein hoher Schaden entstanden. Die Polizei schätzte den Schaden am Zentrallager des Discounters Lidl auf rund 500.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Zwar seien keine Flammen in den Innenraum der Lagerhalle in Hüfingen eingedrungen, dort sei es allerdings „ziemlich verraucht“, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Ein Schaden an den dort gelagerten Waren ist laut einem Unternehmenssprecher nicht entstanden. Eine Belieferung der Fialen sei trotz des Vorfalls weiterhin sichergestellt.

Rauchwolken kilometerweit zu sehen

Im Außenbereich des Zentrallagers war am späten Samstagabend ein Palettenlager in Brand geraten, wie Kreisbrandmeister Florian Vetter erklärte. Von dort hätten die Flammen auf die Fassade des Logistikzentrums übergegriffen. Die Einsatzkräfte hätten eine weitere Ausbreitung der Flammen verhindert. Inzwischen ist das Feuer gelöscht.

Die Rauchwolke über dem Logistikzentrum war den Angaben zufolge kilometerweit zu sehen. Die Feuerwehr hatte zwischenzeitlich eine Warnmeldung veröffentlicht, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Messungen der Einsatzkräfte im Umkreis hätten in der Nacht keinen Hinweis auf einen Austritt von gefährlichen Stoffen geliefert.

In der Nacht waren etwa 140 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst wegen des Brandes im Einsatz. Warum das Feuer ausbrach, blieb zunächst unklar. Die Polizei ermittelt.