Festnahmen im Hohenlohekreis
: Mann soll Paar beauftragt haben, seine Frau zu überfahren

Eine 30-Jährige wird von einem Auto angefahren und überlebt schwer verletzt. Zunächst geht die Polizei von einem Unfall aus. Doch dann werden drei Personen verhaftet – wegen eines Auftragsmords.
Von
dpa
Waldenburg
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Absperrung der Polizei: ARCHIV - 06.08.2020, ---: Ein Absperrband der Polizei (zu dpa: «Mann soll Paar mit Tötung von Ehefrau beauftragt haben») Foto: Hendrik Schmidt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Absperrband der Polizei (Symbolbild): Im Hohenlohekreis soll ein Mann einen Mordauftrag erteilt haben.

Hendrik Schmidt/dpa
  • Im Hohenlohekreis soll ein Mann einen Mordauftrag erteilt haben.
  • Seine Frau wurde schwer verletzt, drei Personen sind festgenommen.
  • Die Polizei ging zuerst von einem Unfall aus, später verdächtigte sie ein Tötungsdelikt.
  • Die mutmaßlichen Täter wurden in Bretzfeld und Öhringen gefasst.
  • Das Fahrzeug wurde in einer Tiefgarage sichergestellt.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Ein Mann soll ein Paar beauftragt haben, in Waldenburg (Hohenlohekreis) seine Ehefrau zu überfahren und so zu töten. Die 30-Jährige wurde vor einem Kindergarten angefahren und überlebte den mutmaßlichen Tötungsversuch schwer verletzt. Die Frau sei noch im Krankenhaus, wie eine Polizeisprecherin sagte.

Der Ehemann, ein 41 Jahre alter Deutscher, sowie dessen mutmaßliche Komplizen, ein 28-jähriger Türke und dessen 33-jährige, deutsch-russische Lebensgefährtin, seien festgenommen worden. Der 28-Jährige und die 33-Jährige wurden am Montag an ihrem jeweiligen Wohnort in Bretzfeld, Öhringen (beide Hohenlohekreis) angetroffen, hieß es weiter.

Polizei ging zunächst von Unfall aus

Der 41-Jährige wurde den Angaben zufolge nach längerer Observation von Ermittlern in Sinsheim (Rhein-Neckar-Kreis) festgenommen. Alle drei sitzen in Untersuchungshaft.

Bei der Tat vor etwa zwei Wochen ging die Polizei ihren Angaben zufolge zunächst von einem Unfall aus. Wie es zu dem Verdacht auf ein Tötungsdelikt kam, darüber machte die Polizei zunächst keine Angaben. Ebenso wenig gab die Polizei ein mögliches Motiv bekannt. Ob die Verdächtigen sich zu den Anschuldigungen geäußert haben, blieb ebenfalls unklar.

Das Fahrzeug wurde kurz nach dem Vorfall in einer Tiefgarage in Öhringen gefunden und sichergestellt. Eine zwanzigköpfige Ermittlungsgruppe „Schiller“, benannt nach der Straße, in der es zu der mutmaßlichen Tat kam, wurde eingerichtet.

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