Erneuerbare Energien
: Größter Solarpark Baden-Württembergs ist am Netz

Kleine Gemeinde, großes Investment: In Langenenslingen ist ein großer Solarpark der EnBW in Betrieb gegangen. Die feierliche Eröffnung steht aber noch aus.
Von
dpa
Langenenslingen
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Fast 150.000 Solarmodule arbeiten nun im größten Solarpark des Landes bei Langenenslingen im Kreis Biberach.

Paul Gärtner/EnBW/dpa
  • Größter Solarpark Baden-Württembergs mit 146.016 Solarmodulen und 80 Megawatt Leistung in Langenenslingen ans Netz.
  • Strom für 30.000 Haushalte jährlich; Bauzeit ein Jahr, Kosten im mittleren zweistelligen Millionenbereich.
  • Zustimmung im Gemeinde- und Ortschaftsrat; Eröffnungsfeier im Juli.
  • 60.000 Tonnen CO₂-Einsparung jährlich; Naturausgleich: 250 Sträucher und Bäume, 30 Teiche.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Baden-Württembergs größter Solarpark ist in Langenenslingen (Kreis Biberach) ans Netz gegangen. Wie der baden-württembergische Energiekonzern EnBW mitteilt, erzeugen 146.016 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 80 Megawatt von nun an genügend Strom, um rechnerisch den Bedarf von rund 30.000 Haushalten im Jahr zu decken. 

Über ein Jahr am Solarpark gebaut

Die Anlage erstreckt sich über eine Fläche von rund 80 Hektar. Insgesamt liegen die Kosten für den Solarpark - den der Energiekonzern ohne staatliche Förderung errichtet hat - im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Die Planungen für den Solarpark begannen bei der EnBW 2019, der Baustart war im Februar 2024.

Die Kosten für den Solarpark liegen im mittleren zweistelligen Millionenbereich. (Archivbild)

Uli Deck/dpa

Zustimmung in Langenenslingen

Laut EnBW findet der Park Zuspruch bei den Menschen vor Ort: Sämtliche Beschlüsse zum Projekt seien im Gemeinde- und Ortschaftsrat einstimmig gefasst worden. Die Eröffnungsfeier soll im Juli stattfinden. Hierbei werden hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik erwartet.

Ausgleich für die Natur

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den lokalen Behörden erarbeitete der Energiekonzern Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, um die heimische Tier- und Pflanzenwelt zu schützen. Hierzu gehört laut EnBW der Erhalt der bestehenden Streuobstbäume, die Pflanzung von rund 250 weiteren Sträuchern und Bäumen und das Anlegen von insgesamt 30 Teichen, die Amphibien ein Zuhause bieten. Mit dem Betrieb des Solarparks würden - verglichen mit einer konventionellen Stromerzeugung - jährlich etwa 60.000 Tonnen CO2-Emissionen vermieden.