SWP+SWP+Anschlag auf Elbit in Ulm
: Chaos-Tag in Stammheim – wie Anwälte im Gericht den Aufstand proben

Schon kurz nach Beginn wird der Stuttgarter Prozess um den Angriff auf eine israelische Rüstungsfirma in Ulm vertagt. Pro-palästinensische Unterstützer machen im Gerichtssaal mobil – ein beispielloser Eklat.
Von
Theo Westermann
Stuttgart
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Prozess um einen Anschlag auf israelisches Rüstungsunternehmen: 27.04.2026, Baden-Württemberg, Stuttgart: Prozessbeobachterinnen stehen im Oberlandesgericht, wo fünf Pro-Palästina-Aktivisten, im Alter zwischen 25 und 40 Jahren, vor Gericht stehen. Ihnen wird unter anderem mitgliedschaftliche Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch vorgeworfen. Sie brachen der Anklage zufolge nachts in ein israelisches Rüstungsunternehmen in Ulm ein, zerstörten dort viel Inventar, sprühten die Wände voll und verursachten einen Millionenschaden. Foto: Julian Rettig/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Prozessbeobachterinnen im Sitzungssaal des Oberlandesgerichts Stuttgart. Hier wird gegen mutmaßliche Beteiligte eines Anschlag auf die in Ulm ansässige israelische Rüstungsfirma Elbit Systems verhandelt.

Julian Rettig/dpa