Potenziell tödlicher Stoff: Männer finden Fläschchen mit „Polonium 210“-Aufschrift

Die Entdeckung eines Fläschchen mit der Beschriftung „Polonium 210“ hat in Vaihingen an der Enz einen Großeinsatz ausgelöst. (Symbolbild)
Lino Mirgeler/dpa- Bei der Ostereiersuche finden zwei Männer in Vaihingen/Enz ein Fläschchen „Polonium 210“.
- Messungen vor Ort bleiben negativ – es wurde keine Radioaktivität festgestellt.
- Feuerwehr und Polizei rücken groß an, der Bereich wird weiträumig abgesperrt.
- Inhalt des 50-ml-Fläschchens ist unklar, die Feuerwehr verpackt es fachgerecht.
- BfS-Hinweis: Polonium ist hoch radiotoxisch, vor allem bei Einatmen oder offenen Wunden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nachdem zwei Männer in einem Garten in Vaihingen an der Enz nordwestlich von Stuttgart ein Fläschchen mit der Aufschrift „Polonium 210“ gefunden haben, muss der Inhalt geprüft werden. Das Umweltministerium werde das Fläschchen entgegennehmen und gesichert transportieren, teilte die Polizei mit. Das Ministerium war zunächst nicht zu erreichen. Polonium 210 ist ein potenziell tödliches Strahlengift.
Hochgefährlicher Stoff
Zunächst seien allerdings alle Messungen im Umfeld des Fläschchens negativ gewesen, hatte Kreisbrandmeister Andy Dorroch zuvor mitgeteilt. Es sei keine Radioaktivität gemessen worden. Die Männer seien unverletzt. Der Fund führte im Kreis Ludwigsburg zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei. Die Männer hatten in dem Garten Ostereier gesucht und dabei das 50-Milliliter-Fläschchen entdeckt, wie die Feuerwehr mitteilte.
Die Feuerwehr werde das Fläschchen fachgerecht verpacken. Der Bereich um den Fundort wurde den Angaben zufolge weiträumig abgesperrt. Nach dem Abtransport des Fläschchens werde der Bereich wieder freigegeben, sagte der Polizeisprecher.
Polonium ist ein chemisches Element mit hoher Radiotoxizität und deshalb sehr gesundheitsschädlich. Laut Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist der Stoff vor allem dann gefährlich, wenn er eingeatmet oder aufgrund offener Wunden über die Haut aufgenommen wird.
Die Feuerwehr werde das Fläschchen fachgerecht verpacken. Der Bereich um den Fundort wurde den Angaben zufolge weiträumig abgesperrt. Nach dem Abtransport des Fläschchens werde der Bereich wieder freigegeben, sagte der Polizeisprecher.
Polonium ist ein chemisches Element mit hoher Radiotoxizität und deshalb sehr gesundheitsschädlich. Laut Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist der Stoff vor allem dann gefährlich, wenn er eingeatmet oder aufgrund offener Wunden über die Haut aufgenommen wird.
